50 Jahre Pfarrgemeinderäte im Bistum Osnabrück

Vor 50 Jahren, am 23. Februar 1969, wurden im Bistum Osnabrück erstmals Pfarrgemeinderäte gewählt. Sie haben die Aufgabe, die Seelsorge in den Pfarreien mit zu gestalten und zu verantworten. Dazu zählen zum Beispiel die Gestaltung von besonderen Gottesdiensten, die Glaubensweitergabe, soziale Dienste und die Ökumene. Die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte werden alle vier Jahre neu gewählt. Das Beratungsgremium habe sich in den Kirchengemeinden inzwischen zu einem „wichtigen Ort der kirchlichen Mitverantwortung und gemeinsamen Entscheidungsfindung von Priestern, Diakonen, Ehren- und Hauptamtlichen entwickelt“, heißt es in einer Einladung zu einer Jubiläumsfeier am kommenden Samstag (23. Februar) in Osnabrück: Um 10 Uhr findet im Dom ein feierlicher Gottesdienst mit Bischof Franz-Josef Bode statt, anschließend um 12 Uhr am gleichen Ort ein Festakt, bei dem die Leiterin des Bischöflichen Seelsorgeamtes Osnabrück, Daniela Engelhard, den Festvortrag hält. Zu der Jubiläumsveranstaltung haben sich rund 250 Teilnehmer aus dem gesamten Bistum angemeldet. (Quelle: Pressereferat des BIstums Osnabrück)

Psalmen - Nachtherbergen für die Wegwunden (Nelly Sachs)

Die Psalmen-Wanderausstellung in Ostfriesland, die nach Ostern startet und dann als Wanderausstellung an mehreren Orten des Dekanats realisiert wird, wirft ihre Schatten voraus.  Die Psalmen sind Gebete, Klagen, Meditationen, die hundertfach nachgedichtet worden sind, weil sie alle Bereiche des menschlichen Lebens in den Blick nehmen und ausdrücken, worüber manchmal nicht gesprochen werden kann. Die Dekanatskonferenz der Hauptamtlichen hat am Freitag Andrea Schwarz zu Gast, die unter obigem Titel die existentielle Tiefe der Psalmen ausloten will. Was in den Psalmen vorkommt, spricht vom Leben in all seinen Facetten - und es spricht von Gott, der an diesem Leben Anteil nehmen will, der es sogar aushält, mit Flüchen belegt zu werden, wenn das Elend eines Menschen es diesen nicht mehr aushalten lässt.

Er verspricht, eine spannende Konferenz zu werden, die vielleicht auch noch Ideen für begleitende Ausstellungsveranstaltungen hervorbringen wird!

Handeln

Im Augenblick wird die Frage
nach der Hoffnung an vielen Stellen gestellt.
Sie irritiert mich,
denn sie wird oft lamentierend                                  
und vor allem Handeln gestellt.                            
Erst will man in der Aussicht versichert sein,
dass alles gut geht,
allenfalls will man dann handeln
und seinen Teil zum guten Ausgang beitragen.     https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ83mfjwP1KKiC3wtf-e5WS8UP__WK8T8-Zgo8P0NL-HuHWt_nw
Vielleicht sollten wir die Frage
nach dem guten Ausgang vergessen,
denn sie ist nicht beantwortbar.
Es garantiert uns keiner,
dass das Leben auf der Erde
in absehbarer Zeit nicht kollabiert,
auch kein Regenbogen.
Hoffen heißt: handeln, als hoffte man.
Hoffen lernt man dadurch,
dass man handelt, als sei Rettung möglich.  

                                                     Fulbert Steffensky in Pax-Post 1-2019

 

Gottesdienst für verstorbene Kinder

Am Sonntag, 17. März um 15.00 Uhr findet in der St. Ludgerus-Kirche in Aurich der diesjährige ökumen. Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder statt.

Bitte machen Sie betroffene Familien und Personen auf diesen Gottesdienst aufmerksamund laden Sie sie dazu ein. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit denjenigen, die diesen Gottesdienst bereits seit einigen Jahren vorbereiten und durchführen.

 

 

 

 

 

Pilgerreisen mit dem BIstum

Die Pilgerstelle des Bistums Osnabrück veranstaltet in diesem Jahr insgesamt 21 Pilger- und Kulturreisen. Auf dem Programm stehen u.a. sechs Pilgerfahrten nach Israel ins Heilige Land und drei Fahrten nach Rom, einschließlich der Generalaudienzen mit Papst Franziskus. Ziele sind darüber hinaus Wallfahrtsorte und Sehenswürdigkeiten in Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland. Einen Höhepunkt bildet die Diözesanpilgerreise vom 12. bis 19. Oktober auf den „Spuren von Niels Stensen in Florenz und der Toskana“. Sie steht unter der geistlichen Leitung von Bischof Franz-Josef Bode.

Ausführliche Informationen über die Reisen sind in der Pilgerstelle des Bistums Osnabrück erhältlich: Schillerstraße 15, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-617, E-Mail: m.lagemann@ dom-medien.de, Internet: https://dom-medien.de/reiseangebote

Foto: privat

Gott geht uns voraus

Gott geht uns voraus
lockt uns
ins neue Leben,
lacht uns entgegen,
wenn
Mutlosigkeit
ihre Schatten
wirft.
Wir werden
Neuland
entdecken,
Wegzeichen,
Himmel
hinter dem
Horizont.

www.anderezeiten.de, in: Pfarrbriefservice.deBild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Dekanatsthemen - Wohin segelt das Kirchenschiff 2019?

Das Jahr 2019 steht bevor und damit eine neue Folge von Themen, mit der sich die Hauptamtlichen in der Dekanatspastoralkonferenz, wie auch in Teilen die Ehrenamtlichen der AG der Pfarrgemeinderäte beschäftigen werden - letztere wird sich jedoch erst Anfang März konstituieren. Es geht um theologische Beschäftigung mit den Psalmen zur Vorbereitung auf die Psalmenausstellung, die ab Ostern zunächst komplett in St. Michael, Leer, zu sehen sein wird und anschließend in einzelnen Themenkonzentrationen auf eine Wanderausstellung durch Emden, Borkum, Norden, das Borromäushospital und Rhauderfehn gehen wird. Weiter geht es um die Krankenhausseelsorge, um Dialog mit dem Islam, um ein Kennenlernen des neuen Jugendklosters in Ahmsen. Bei den Klausurtagen geht es um das ganze Feld von Bestattung, Bestattungsformen und Kolumbarien mit einem Besuch der letzteren im Umfeld von Osnabrück. Eine gemeinsame Sitzung der AG der PGR wird sich des Themas "Zukunft Kirche in Ostfriesland" annehmen. Es ist also eine ganz schöne Bandbreite, die in 2019 ansteht. Dazu kommt noch die Wahl eines neues Dechanten und der weiteren Funktionen im Dekanat.

Das Dekanatsbüro ist umgezogen

Die Kita in Aurich brauchte mehr Platz - und so wechselt ein Teil des Jugendbüros in den Raum, der bisher das Dekanatsbüro beherbergt.Wohin dann mit dem Dekanatsbüro? Da es keine weiteren Möglichkeiten gab, wurde folgende Lösung beschlossen: Das Dekanatsbüro zieht mit Schränken etc. in einen Raum im Gemeindehaus in Esens. In Aurich, im Caritas-Haus, wird es in einem Raum, der von mehreren Mitarbeiterinnen benutzt wird, eine Docking Station geben, um auch dort arbeiten zu können. Mindestens an einem Tag der Woche werde ich dann in Aurich anzutreffen sein, ansonsten aber auch auf dem Weg in andere Orte sicher immer wieder dort auch auftauchen. Das Ganze hat für mich zwei Seiten: eine bedauerliche, da die echt gute Bürogemeinschaft oben im Jugendbüro zu Ende geht - damit auch der Kaffee, den Hildegard Breucksch so einfach vorbeibringt, wenn sie vor Ort ist, die kollegialen Gespräche zwischendurch, die Hilfestellungen bei Problemen oder das Austauschen von Materialien....Andererseits entfällt die tägliche Anfahrt nach Aurich, die gerade morgens immer viel Zeit kostet.
Gut -alles hat einen Anfang- oft mit einem Zauber- aber alles hat auch ein Ende. Danke für die guten Jahre oben im Jugendbüro! Jetzt geht es wieder mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle - aber Aurich ist fest eingeplant. Der Kontakt wird dünner, aber er reißt nicht. Die KJO machte den Umzug. Danke!!! Die E-mail-Adresse ist die gleiche geblieben, eine neue Festnetznummer gibt es:  04971-912436. EIne Handy-Nummer folgt.

 

Glauben

Manchmal stößt man ja auf Sätze, auf Spruchweisheiten, die bestechend sind, einladen zum Lachen oder zur Zustimmung, die die Stirne runzeln lassen oder aufregen....

Nachfolgend eine solche kleine Weisheit von Albert Schweitzer:

"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

Wie wahr! Glauben und Glauben leben gehören eben doch untrennbar zusammen, oder wie andere es gesagt haben: Kampf und Kontemplation (Frère Roger), Politik und Mystik (Johann Baptist Metz).

We need to talk, God

Eine witzige Bank in einer Bushaltestelle- wo, ist nicht bekannt, aber im Hintergrund sind Palmen zu sehen. Vielleicht ist es Indien. In Deutschland wäre die Inschrift auf der Bank sicherlich ein Aufreger: "Religion darf sich im öffentlichen Raum nicht so breit machen" hieße es aus vielen Ecken. Provokation!"... Aber ist es das wirklich?

Wir müssen miteinander reden - das ist immer notwendig in menschlichen Beziehungen, aber daraus besteht ja auch Religion. Das Gespräch zwischen Gott und Menschen oder besser, die Ansprache Gottes und die Antwort des Menschen. Im Gespräch mit Gott langsam erkennen, was er meint mit seiner Schöpfung, mit dem Menschen.., erkennen, wo Segen drauf liegt und was an den Abgrund führt. Ja, es wäre gut, wenn es gerade jetzt, in der Ferienzeit das auch mal wieder ein Stündchen hätte und von uns aus gesagt würde: We need to talk, God.      
                                                                                    Bild: Simone El in www.pfarrbriefservice.de

Na, Gott sei Dank!
Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik bei Aufführungen auf Gemeindeveranstaltungen und Konzerten verständigt. Die Kirchengemeinden müssen die Vergütungen für die musikalischen Aufführungen nun nicht mehr selbst zahlen.
Der neu ausgehandelte Vertrag zwischen der katholischen Kirche und der GEMA hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das gibt den katholischen Einrichtungen langfristig Planungs- und Rechtssicherheit bei der Durchführung der Veranstaltungen. Durch die Pauschalzahlung sind zahlreiche Veranstaltungen der kirchlichen Einrichtungen abgedeckt. Konzerte der Ernsten Musik oder Gospelgesang unterliegen lediglich einer Meldepflicht. Nur Konzerte der Unterhaltungsmusik sind vom Vertrag nicht erfasst und sind sowohl zu melden als auch zu vergüten. Zudem wurde der Vertrag mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen. Somit sind bereits durchgeführte und gemeldete Veranstaltungen nachträglich von der neuen pauschalen Regelung erfasst. Bereits gestellte Rechnungen werden von der GEMA storniert, gegebenenfalls bereits bezahlte Rechnungen werden zurückerstattet.
„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit der GEMA wieder eine vertragliche Regelung für die Musiknutzungen bei Aufführungen in kirchlichen Einrichtungen zu erreichen“, sagt Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Geschäftsführer des VDD.
In den Verhandlungen in 2017 konnte zunächst keine Einigung über einen neuen Pauschalvertrag zur Abdeckung von Musiknutzungen auf Kirchenfesten und in Konzerten erreicht werden. Zu weit lagen die Vorstellungen über die Geltungsdauer des Vertrages, über den Umfang der vertraglich zu vereinbarenden Meldepflichten und über die Höhe der jährlich zu zahlenden Vergütung auseinander.
Die Kündigung des bisher geltenden Pauschalvertrages durch die GEMA hatte vielfach zu erheblichen Verunsicherungen in den Pfarreien und Gemeinden geführt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dem neuen Pauschalvertrag eine gute Vereinbarung sowohl für die Urheber der Musikwerke als auch für unsere Einrichtungen gefunden wurde“, so Langendörfer.
Der VDD hat das Mandat, für die (Erz-)Diözesen und deren Einrichtungen in Deutschland Verträge mit den Verwertungsgesellschaften zu schließen.
Hinweis:
Das aktualisierte Merkblatt zur Nutzung von Musikwerken bei kirchlichen Feiern (GEMA) sowie der aktualisierte Fragebogen zu Musiknutzungen bei Konzerten und Veranstaltungen von Kirchengemeinden (VDD, GEMA) sind unter „Über uns – Verband der Diözesen Deutschlands – Dokumente“ verfügbar.

                         Quelle: www. Deutsche Bischofskonferenz.de   Pressemeldung vom 6. Juni 2018

Personalveränderungen im Dekanat

Es hat sich einiges getan und setzt sich fort: personelle Veränderungen in unseren Hauptamtlichenreihen.

Jennifer Schulte-Schmidt ist vom Bistum nach erfolgreichem Abschlusses ihrer Prüfung dauerhaft in den kirchlichen Dienst übernommen worden. Des weiteren ist in der "PG Overledingerland", wie sie sich jetzt nennt, Diakon Ralf Denkler als Koordenator nach Papenburg gewechselt. Hans Husmann kam dafür als Gemeindereferent in die PG, die zum 1.4. auch noch einen  neuen Diakon berkommen wird. In der Pfarreiengemeinschaft "Küste" vollzieht sich ein Wechsel an der Spitze: Pfr. Heuermann verließ bereits  die Küste.An seiner Stelle kommt zum 1.2.2019 Pfr. Christoph Hentschel, der bereits einmal eine zweijährige Amtszeit in Esens und Langeoog hatte.

Fotogalerie - auch in 2017

Jedes Jahr gibt es Ereignisse in den ostfriesischen Gemeinden oder auch auf Dekanatsebene, die für alle, die sich für katholische Kirche interessieren, wert sind, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Während die Wortbeiträge auf der Dekanatshomepage dann aber wieder verschwinden, bleiben Bilder, die davon berichten, in einer Jahres-Fotogalerie erhalten. Vielleicht haben Sie diese Galerien, von denen es nun schon fünf Jahrgänge gibt, besher übersehen, das sie oberhalb derPräsentationsleiste angebracht ist. Ich wünsche mir, dass dort auch von Ihnen und Euch Bilder aus Gemeindeleben oder Aktionen, die für alle interessant sind, eingebracht werden, so dass die Galerie während des Jahres wächst. Einfach per mail, möglichst schon für die web-Verwendung bearbeitet, an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es ist auch spannend, die letzten Jahrgänge mal anzusehen....

Noten kopieren? - Die neue Rechtslage

Immer wieder gibt es Unsicherheiten über das Recht, Noten und Lieder für den Gebrauch in den Kirchengemeinden zu kopieren. Oft wird dies einfach getan im Glauben, durch den Sammelvertrag der deutschen Diözesen sei dies erlaubt. Das ist aber nicht so. Nachdem der Vertrag sogar seitens der VG Musik gekündigt worden war, ist nun ein neues Übereinkommen geschafft, das auch Rechtssicherheit gibt. Dieser Vertrag ist von Diözersanmusikdirektor Martin Tigges weitergeleitet worden und hier als PDF-Dokument zu lesen:

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Ostfriesland: Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften

Im Dekanat Ostfriesland sind die Vorgaben des Perspektivplans erreicht: Das Dekanat Ostfriesland besteht aus 17 Gemeinden mit insgesamt 23 Kirchen und zwei Kapellen, die sich im Zuge des Perspektivplans 2018 zurzeit wie folgt in 5 Pfarreiengemeinschaften aufstellen:

 

Pfarreiengemeinschaft „Küste“ mit 7695 Gemeindemitgliedern
         Norden, Norderney, Juist, Baltrum, Esens, Langeoog und Spiekeroog

Pfarreiengemeinschaft „NeuAuWieWitt“ mit 7574 Gemeindemitgliedern
         Neustadtgödens, Aurich, Wiesmoor und Wittmund

Pfarreiengemeinschaft  MOWELELE mit 7992 Gemeindemitgliedern
         Leer St. Michael, Leer St. Marien, Oldersum, Weener

Pfarreiengemeinschaft "Overledingerland" mit 9239 Gemeindemitgliedern
         Westrhauderfehn - Flachsmeer

Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum mit 6066 Gemeindemitgliedern
         Emden - Borkum

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