Klausurtagung des Dekanats

"Spiritualität und Pastoral" waren die zweieinhalb Tage überschrieben, die die Hauptamtlichen des Dekanats mit Bischof Bode als Referent in Osnabrück verbrachten. Als biblische Grundlage für alle Überlegungen waren das Lukas-Evangelium und die Apostelgeschichte gesetzt, die sich dann in Einzel- und Gruppenarbeit nach Impulsvorträgen des Bischofs als überraschend aktuell erwiesen. Die Erfahrungen der jungen Kirche sind durchaus mit vielen von heute zu vergleichen, und ihre Wege in eine größere Öffentlichkeit waren nicht glatt. Dennoch ging der Weg weiter - und endete nicht in einer Sekte. 
Neben dem Studienteil gab es aber auch täglich Andachten und Tagzeitengebete, die das Gehörte und Erfahrene vertieften. Ein Höhepunkt der Tagung war die Einladung des Bischofs zu einem Grillabend in sein Haus und seinen wunderbaren Garten, der ihn sichtlich mit Stolz erfüllte, den er aber immer mal wieder auch für öffentliche Veranstaltungen freigibt. Hier, aber auch im ganzen Miteinander gab es eine herzliche Atmossphäre mit freimütigen Gesprächen, mit viel Lachen und einem wachsenden Gefühl für die Einheit des Dekanats mit dem Bischof. Es sind im Moment schwierige, aber auch spannende Zeiten, in denen ein Weg in die Zukunft beschritten werden muss, der viel Vertrautes hinter sich lassen wird. Der Priestermangel, die wachsende Distanzierung großer Gesellschaftsschichten von der Kirche, die abnehmende Relevanz von Glaubenserfahrungen und das vielfache Fahlen auch intellektueller Auseinandersetzung mit dem Glauben muss alle beschäftigen, die sich Christen nennen. 
Am Ende zeigten sich die TeilnehmerInnen der Klausur bereichert - inhaltlich, aber auch durch die gute Erfahrung des Miteinanders.

Zuwachs im Dekanssjugendbüro: Anna Nielen als weitere verantwortliche Mitarbeiterin

Annabell Nielen ist als neue, zweite Dekanatsjugendreferentin neben Dennis Pahl im Büro am Fischteichweg angekommen. Nach ihrer Ausbildung im Bereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik hatte die 24-jährige eigentlich vor, innerhalb der DPSG-Pfadfinderschaft demnächst als Bildunsgreferentin ihren Weg zu gehen, kam dann aber durch persönliche Umstände nach Aurich und damit auch in Kontakt mit dem Dekanatsjugendbüro hier. Sie leitete einen Juleica-Kurs mit, und als jetzt eine zweite Stelle für die Dekanatsjugendarbeit ausgeschrieben wurde um die oft so schwierige Jugendarbeit vor Ort neu anzukurbeln und zu begleiten, bewarb sie sich und wurde unter vielen Teilnehmern ausgewählt.
Annabel freut sich, dass sie ihr Hobby, die schon lange, lange Mitarbeit bei den Pfadfindern, nun in der Arbeit mit den Dekanatsjugendlichen zum Beruf machen kann. Sie will jetzt erst einmal kennenlernen, was es hier in unserem Dekanat so alles gibt, möchte das, was gut läuft unterstützen und/oder ausweiten und dann irgendwann auch noch einmal eigene Akzente setzen.
Wir freuen uns auf Annabell und ihr Engagement, auf ein weiteres gutes und freundschaftliches Miteinander auf der Büroebene hier am Fischteichweg und wünschen ihr einen guten und frohen Start in die neue Arbeit! Natürlich wurde sie an ihrem ersten Tag gebührend von allen Mitarbeitenden auf dem Kirchengelände in Empfang genommen und begrüßt. Gut ist es aber auch, dass sie gleich an der Bischofsklausur in Osnabrück teilnehmen wird und so alle Hauptamtlichen des Dekanats in einem Rutsch kennenlernen wird.

Ruhepunkt Norderney - die letzte Etappe

STILLE NACHT - noch am   20. August jeweils von 22 – 23 Uhr. Nach Sonnenuntergang erstrahlt die Kirche St. Ludgerus für eine Stunde in stimmungsvollem Licht. Klänge und Worte zur Ruhe erfüllen die Kirche. - Das ist eine der Stationen von "Ruhepunkt Norderney", dem besonderen Projekt in der St. Ludgeruskirche. Ansonsten gibt es Installationen, Möglichkeiten zum Puzzeln und Schreiben, zum Ausruhen auf einer besonderen Ruheliege.....
Laut Diakon Markus Fuhrmann wird das Projekt sehr gut besucht  - und das auf einer Insel, die ansonsten kaum zur Ruhe kommt und den Gästen an Aktion, Fest und Programm  alles bieten will, was nur möglich ist. Es zeigt sich aber, dass auch diese andere Seite von Menschen immer wieder gesucht wird. "Viele Menschen sind überrascht, dass Kirche auch „so“ sein kann" fasst Fuhrmann zusammen .
Näheres über das Projekt, viele, viele Bilder und Reaktionen finden Sie auf
auf www.ruhepunkt-norderney.de
und besonders auf www.facebook.com/katholische.kirche.norderney/
 Bild: Michael Schmidt                     

 

 

 

  

Ministrantenwallfahrt nach Rom - Termin ist jetzt sicher

Die Bestätigung liegt vor: die internationale Ministrantenwallfahrt findet vom 29. Juli bis zum 5. August 2018 statt. Alle Ministranten ud Ministrantinnen, die am 29. Juli 2018 mindestens 14 Jahre alt sind, können an der vom Bistum Osnabrück organisierten Fahrt teilnehmen. Das bedeutet auch, dass die Gemeinden anfangen können, dieses Datum in ihre Planungen aufzunehmen und alle möglichen kreativen Aktionen zu starten, damit es einen ordentlichen Zuschuß zu denTeilnehmerkosten geben kann.

Weitere Informationen auf dieser Seite weiter unten und unter:

www.bistum.net/rom2018

 

Fragebogen zur Jugend-Bischofssynode 2018 online

Ab sofort ist die offizielle deutschsprachige Fassung des Fragebogens zur Bischofssynode 2018 online. Er wendet sich an alle jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren. Bis zum 30. November 2017 können sich Jugendliche an der Umfrage des Vatikans unter youth.synod2018.va beteiligen.
Die Bischofssynode 2018 steht unter dem Leitthema "Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung". Zur Vorbereitung lädt der Vatikan mit einer weltweiten Umfrage unter jungen Menschen ein. Sie haben so die Möglichkeit, von ihren Lebensrealitäten und Erfahrungen mit Kirche und Glauben zu berichten.
Die deutschsprachige Fassung wurde von der Deutschen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Aktion "Nightfever" erstellt, um insbesondere eine jugendgerechte Sprache zu ermöglichen.
Der Fragebogen ist so konzipiert, dass man jede Frage beantworten muss, um zur nächsten Frage zu gelangen. Die Antworten werden vom Vatikan ausgewertet und finden Eingang in die Synodenvorbereitung. Der direkte Link zum Fragebogen:
https://survey-synod2018.glauco.it/limesurvey/index.php/147718
Wichtig: Auf der unter diesem Link sichtbaren Seite muss oben rechts in dem Kasten die Sprache für den Fragebogen ausgewählt werden!            (Quelle: Bistum Osnabrück) Bild: S. Hofschlaeger in: Pfarrbriefservice.de

 

Weltfriedenstreffen in Münster und Osnabrück

Vom 9. bis 12. September 2017 findet in Münster und Osnabrück das internationale Friedenstreffen "Wege des Friedens - Religionen und Kulturen im Dialog" statt. Männer und Frauen der verschiedenen Religionen und Kulturen treffen sich drei Tage zum gemeinsamen Dialog und Gebet, einer neben dem anderen.

Führende Repräsentanten von Kirchen und Religionen aus aller Welt sowie tausende Teilnehmer werden sich vom 9.bis 12. September 2017 in den Domstädten treffen.
„Es ist für uns eine Ehre und eine große Freude, Sie alle für September nächsten Jahres nach Deutschland einzuladen“, sagten der Osnabrücker Generalvikar Theo Paul und der Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn im vergangenen September, zum Abschluss des Treffens 2016 im italienischen Assisi. Beide hatten mit einer Delegation aus Osnabrück und Münster an dem Friedenstreffen teilgenommen.
Die Teilnahme am Weltfriedenstreffen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ermöglicht den Zugang zur Abschlusszeremonie auf dem Marktplatz in Osnabrück und einen bevorzugten Einlass bei den Diskussionspodien in Münster. Die Anmeldedaten können vor Ort in Osnabrück (Forum am Dom, Domhof 12, 49074 Osnabrück) und in Münster (Dom-Laden „Das kleine Paradies“, Spiegelturm 2, 48143 Münster) abgegeben werden. Die Anmeldung ist auch online möglich, und zwar per E-Mail unter Angabe von Namen, Adresse und Geburtsdatum an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode äußerte seine Freude über die Entscheidung, das große Treffen der Religionen in Münster und Osnabrück stattfinden zu lassen: „Beide Städte stehen für das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Hier wurde im gesamteuropäischen Friedenskongress in den Jahren 1641 bis 1648 der Westfälische Friede geschlossen“, betonte Bode. Die beiden Friedensstädte Münster und Osnabrück seien daher aufgrund ihrer Geschichte „Orte des Dialogs und der Verständigung“. Bode: „Es ist deshalb ein gutes Zeichen, dass sich die Vertreter der Religionen hier treffen, um den Frieden in der Welt zu fördern.“ Münsters Bischof Felix Genn sagte, das Ziel des Treffens sei es, Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und Ländern zusammen zu führen. „Es geht bei dem Treffen um alle Facetten des Friedens, den innerkirchlichen Frieden, aber auch den Frieden in der Welt“, erkläre Genn. Er habe bereits an Treffen der Gemeinschaft in Aachen und München teilgenommen und erlebt, wie Buddhisten, Hindus, Muslime, Juden und Christen verschiedener Konfessionen und Kirchen sich versammeln und „Friedensprojekte bauen“.

 

 

Personalveränderungen im Dekanat

Es hat sich einiges getan und setzt sich fort: personelle Veränderungen in unseren Hauptamtlichenreihen.

In Esens ist Pastor Karl Terhorst in den Ruhestand verabschiedet worden und Pastor Marco Risse nach einer Renovierung in das dortige Pfarrhaus eingezogen und arbeitet nun in der PG Küste. Mit seinen 40 Jahren ist er der jüngste Priester in unserem Dekanat. Diakon Markus Fuhrmann, tätig auf Norderney ist in das Bistum Onsabrüclk inkardiniert worden. In der PG Neuauwiewitt hat Daniel Gauda eine duale Ausbildung begonnen, die ihn dann nach Abschluss in die Gemeindereferentenausbildung bringen wird. Er wohnt mit seiner Familie in Wiesmoor. Kyra Watermann aus der gleichnamigen PG hat Aurich zum 1.8. verlassen und ist in das nördliche Emsland gewechselt. Natalia Löster, jetzt im Bereich Tourismus tätig, steigt zum 1.8. in die Ausbildung zur Pastoralreferentin ein, ihre Kollegin Carolin Hanke hat hier bereits mit einem Seiteneinstieg begonnen.
Im Bereich der Jugendarbeit wurde die Stelle für eine(n) weitere Jugendreferentin/referenten ausgeschrieben. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: zum 15.8. beginnt Annabell Nielen ihre Arbeit mit den Jugendlichen im Dekanat. Demnächst mehr.

Safe the date! Dekanatsmessdienertag 2017

Eben kam die Nachricht aus dem Dekanatsjugendbüro:
Der DEKANATSMESSDIENERTAG für alle MessdienerInnen in Ostfriesland am 16.9. 2017 läuft unter dem Motto:
Volle Fahrt voraus zum PADDLE & PRAY am Timmeler Meer
von 11.00 bis 18.00 Uhr  Nähere Infos folgen demnächst. Aber schon mal vormerken und weitersagen!

 

 

 

Fotogalerie - auch in 2017

Jedes Jahr gibt es Ereignisse in den ostfriesischen Gemeinden oder auch auf Dekanatsebene, die für alle, die sich für katholische Kirche interessieren, wert sind, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Während die Wortbeiträge auf der Dekanatshomepage dann aber wieder verschwinden, bleiben Bilder, die davon berichten, in einer Jahres-Fotogalerie erhalten. Vielleicht haben Sie diese Galerien, von denen es nun schon fünf Jahrgänge gibt, besher übersehen, das sie oberhalb derPräsentationsleiste angebracht ist. Ich wünsche mir, dass dort auch von Ihnen und Euch Bilder aus Gemeindeleben oder Aktionen, die für alle interessant sind, eingebracht werden, so dass die Galerie während des Jahres wächst. Einfach per mail, möglichst schon für die web-Verwendung bearbeitet, an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es ist auch spannend, die letzten Jahrgänge mal anzusehen....

Aktuell: Neuste Infos zur Ministrantenwallfahrt 2018 nach Rom

2018 findet wieder eine internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt (s. Artikel weiter unten). Jetzt hat das Bistum Osnabrück weitere Infos herausgegeben, die über folgenden Link abzurufen sind: http://www.bistum.net/one.news/index.html?entry=page.artikel.abt.0506.30
Es liegt zwar noch lange voraus, aber für die Gemeinden und mögliche Mitfahrer ist dies die Möglichkeit, längerfristig zu planen, Aktionen zur Gewinnung von Zuschüssen etc. in Angriff zu nehmen.

 

Noten kopieren? - Die neue Rechtslage

Immer wieder gibt es Unsicherheiten über das Recht, Noten und Lieder für den Gebrauch in den Kirchengemeinden zu kopieren. Oft wird dies einfach getan im Glauben, durch den Sammelvertrag der deutschen Diözesen sei dies erlaubt. Das ist aber nicht so. Nachdem der Vertrag sogar seitens der VG Musik gekündigt worden war, ist nun ein neues Übereinkommen geschafft, das auch Rechtssicherheit gibt. Dieser Vertrag ist von Diözersanmusikdirektor Martin Tigges weitergeleitet worden und hier als PDF-Dokument zu lesen:

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Ostfriesland: Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften

Im Dekanat Ostfriesland sind die Vorgaben des Perspektivplans erreicht: Das Dekanat Ostfriesland besteht aus 17 Gemeinden mit insgesamt 23 Kirchen und zwei Kapellen, die sich im Zuge des Perspektivplans 2018 zurzeit wie folgt in 5 Pfarreiengemeinschaften aufstellen:

 

Pfarreiengemeinschaft „Küste“ mit 7695 Gemeindemitgliedern
         Norden, Norderney, Juist, Baltrum, Esens, Langeoog und Spiekeroog

Pfarreiengemeinschaft „NeuAuWieWitt“ mit 7574 Gemeindemitgliedern
         Neustadtgödens, Aurich, Wiesmoor und Wittmund

Pfarreiengemeinschaft  MOWELELE mit 7992 Gemeindemitgliedern
         Leer St. Michael, Leer St. Marien, Oldersum, Weener

Pfarreiengemeinschaft Westrhauderfehn-Flachsmeer mit 9239 Gemeindemitgliedern
         Westrhauderfehn - Flachsmeer

Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum mit 6066 Gemeindemitgliedern
         Emden - Borkum