CSU auf falschem Kurs

Gerade hat sich auch die Ag der Pfarrgemenderäte und die Dekanatspastoralkonferenz mit dem Thema Rechtspopulismus befasst, da kommt ein Paukenschlag: Ein bayrischer CSU-Ex-Politiker und der Essener Generalvikar finden sich in Gemeinschaft bei der Kritik am Kurs der CSU. "Kein christliches Handeln und keine christliche Sprache bei der Debatte um die Flüchtlingspolitik" finden sie und fragen: " Wie viel AfD steckt schon in der CSU?"
Der nachfolgende Beitrag stammt aus www. katholisch.de 
Köln/Essen - 19.06.2018
Der Streit zwischen CDU und CSU über die Flüchtlingspolitik stößt auf immer mehr Kritik – auch von der Kirche. Der CSU-Politiker und frühere Präsident des Zentralkomitees der Katholiken Hans Maier (87) erneuerte am Dienstag die Kritik an seiner Partei. "Dass ausgerechnet die Flüchtlingspolitik jetzt als Scheidungsgrund hervortritt, das ist grotesk, das ist abenteuerlich", sagte Maier im Deutschlandfunk.
Die christlichen Parteien seien auf die Menschenwürde, das Eintreten für die Verfolgten, die Zehn Gebote und die Botschaft Jesu verpflichtet, so der frühere bayerische Kultusminister. Er könne "überhaupt nicht verstehen", dass dieser Streit über das Asylrecht nun die beiden Parteien, die sich christlich nennen, trennt und entzweit. Die Unionsparteien seien schließlich lange ein Stabilitätsfaktor in Deutschland und in Europa gewesen, so Maier. Zur Realpolitik gehöre auch "die Einsicht in die heutige Lage der Welt".
Maier: CSU hat sich in der Tonlage der AfD angepasst
Scharf kritisierte Maier eine "Angst vor der AfD". Die CSU solle ihr Renommee zusammennehmen und klar sagen: "Die AfD, die wählt man nicht." Stattdessen habe die Partei sich in der Tonlage und in den Äußerungen oft der AfD angepasst. Man müsse sich vor Augen halten, dass die komplexen Fluchtursachen nicht von Europa allein beseitigt werden können. Im Jahr 2015 habe es gerade in Bayern "eine überwältigende Offenheit gegenüber Verfolgten und Vertriebenen" gegeben, so Maier. "Heute ist ein Klima der Ängstlichkeit und des Kleinmuts entstanden." Anstatt dem etwas entgegenzusetzen, liefen die Parteiführer der CSU diesem "Trend" nach. Das könne bei den Landtagswahlen in Bayern am 14. Oktober nichts Gutes verheißen.
"In teilweise brachialer Sprache ("Asyltourismus") wird der sich ausbreitende Rechtspopulismus nicht nur verbal bedient - die CSU ist längst dabei, eine rechtspopulistische Partei zu werden," kritisiert Monsignore Klaus Pfeffer, der Generalvikar des Bistums Essen.
Eine Partei müsse erkennbar bleiben in ihrer Sprache, ihrem Tonfall und ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit. "Da erkenne ich in manchen Äußerungen, zum Beispiel in diesem unsäglichen Ruf nach einer 'konservativen Revolution', die alte christliche Partei nicht wieder", so Maier. Er vermisse die christliche Sprache "von Adenauer, Schumann, De Gasperi, Spaak und anderen". Deswegen habe er vergangene Woche in einem Brief an die CSU-Landesgruppe geschrieben: "Seid ihr alle verrückt geworden?"
Essener Generalvikar kritisiert "brachiale Sprache"
Auch der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer kritisierte Stil und Tonfall der CSU-Führungskräfte in der Asyldebatte. In teils "brachialer Sprache" werde der sich ausbreitende Rechtspopulismus nicht nur verbal bedient, schreibt der katholische Geistliche am Dienstag auf Facebook. Pfeffer verweist auf die vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder verwendete Formulierung "Asyltourismus". Mit solcher Sprache sei die CSU "längst dabei, eine rechtspopulistische Partei zu werden."
Es gehe allein um den Erhalt der Macht der CSU, so Pfeffer. Besonnenheit und Bemühen um differenziertes Denken und Sprechen würden durch einfache Thesen und subtil aggressive Töne nach dem Muster "Germany first" oder "Bavaria first" bedient. (luk/KNA)

22. Juni: 15. Kulturnacht in den Leeraner Altstadtkirchen

kkl Leer. „Wir hängen die Kulturnacht an die große Glocke.“ Das sagten schmunzelnd die Pastoren der Leeraner Altstadtkirchengemeinden. In jedem Jahr lassen sie sich etwas Originelles einfallen, um auf das vielseitige Programm in der Lutherkirche, der Kirche St. Michael und der Großen Kirche aufmerksam zu machen. Diesmal stiegen sie für ein Foto auf den Glockenturm der Lutherkirche.
Für den 22. Juni – wie immer am Freitag vor Ferienbeginn – ist das stimmungsvolle ökumenische Miteinander in und um die drei Gotteshäuser herum angesagt. Pastor Christoph Herbold von der Lutherkirchengemeinde, Pastor Uwe Wiarda von der Reformierten Gemeinde und Pfarrer Dr. Andreas Robben von der katholischen Gemeinde St. Michael freuen sich darauf. Dankbar sind sie dafür, dass wieder ein großes Team Ehrenamtlicher die Veranstaltung möglich macht.
Zwischen 19.30 Uhr und Mitternacht sind die Kirchen geöffnet. Das Programm wurde aber noch erweitert: „Es gibt eine Musik für Nachtschwärmer im Lutherhaus“, betonte Pastor Herbold. Von 0.15 Uhr bis 1 Uhr spielen dort „Les Trois“ unter dem Motto „Von Chanson bis Bossa Nova“. Zu hören sind Evelyne Delcour (französischer Gesang), Edo Sieberns (Gitarre) und Jens Bonow (akustische und elektrische Percussion).
Vorher können die Besucher von Kirche zu Kirche schlendern und die Darbietungen genießen. Die Pausen bieten Gelegenheit, bei Wein, Wasser und Brezeln Geselligkeit zu pflegen. „Wir haben gute Erfahrungen mit einem Mix aus Bewährtem und Neuem im Programm  gemacht“, sagte Pastor Wiarda. Auf eine Kulturnacht-Premiere wies Pfarrer Robben besonders hin: Die inklusive Theatergruppe „Freigeist“ des Familienentlastenden Dienstes (FED) der Caritas Leer führt das Stück „Die Insel der Geheimnisse“ auf.
Mitwirkende sind außerdem: Hajo Wienroth (Traversflöte), Marie Wienroth (Violine und Traversflöte) und Winfried Dahlke (Cembalo); Gospelchor „Blue Note“ der Lutherkirche; Krimi-Autor Peter Gerdes; Chor „DaCapo Moormerland; „Farbe & Dunkel“( Liedermacher Christian Falk und Cellist Friedemann Eich aus Bremen); Chor „Together“, „Akustikavenue“ (Ralf Papendick, Kenneth Weber, Dave Weber, Holger Siemann, Karel Hunsmann, Hauke Franke feat. Sylvie Gühmann); Swing- & Klezmerband Uwe Heger; Band „Train 45“.
Stündlich wechselt das Programm. Dazwischen gibt es 15-Minuten-Pausen und um 21.15 Uhr eine Dreiviertelstunde Zeit, um beim geselligen Miteinander keine Darbietung versäumen zu müssen. Die Programme liegen rechtzeitig in den Kirchen aus.
„Der Eintritt bleibt frei“, betonten die Pastoren. Die Finanzierung der Kulturnacht sei jeweils ein Kraftakt. Deshalb sei auch die Unterstützung von Sponsoren willkommen. Die Gemeinden bemühten sich, durch Einnahmen beim Getränkeverkauf Kosten zu decken.

"Unsägliche Entwicklung"
Im Ringen um den Kommunionempfang für nichtkatholische Ehepartner hat Rom auf die Bremse getreten bei der geplanten pastoralen Handreichung, die von der Mehrheit der deutschen Bischöfe beschlossen worden war. In einem "Nachruf auf eine unsägliche Entwicklung" nimmt der Ökumenebischof der Bischofskonferenz, Gerhard Feige, dazu Stellung. Die Erklärung im Wortlaut:
"Nachruf auf eine unsägliche Entwicklung
Völlig unverständlich ist mir, wie es am 3. Mai 2018 aus Rom noch heißen konnte, die deutschen Bischöfe sollen in der Kommunionfrage für evangelische Christen aus konfessionsverbindenden Ehen 'eine möglichst einmütige Regelung' finden, und dieser Auftrag jetzt - einen Monat später - offensichtlich durch Papst Franziskus selbst wieder rückgängig gemacht wurde. Die Enttäuschung ist bei vielen groß, der Schaden noch nicht abzusehen. Wunden sind neu aufgebrochen. Verbitterung und Resignation machen sich breit.
Während die einen bis gestern darüber nachdachten, wie man zu einer größeren Einmütigkeit kommen könne, haben andere stattdessen immer wieder die Öffentlichkeit genutzt und Behauptungen aufgestellt, die den Inhalt und Charakter der erarbeiteten Orientierungshilfe in einem falschen Licht erscheinen lassen. Sich selbst ein sachgerechtes Bild zu machen, blieb den meisten Interessenten jedoch verwehrt, da der Text bis zum heutigen Tag nicht erscheinen durfte. Bestimmten Journalisten scheint er aber doch interessengeleitet zugespielt worden zu sein.
Vielleicht war die pastorale Handreichung, der mehr als drei Viertel der deutschen Bischöfe zugestimmt haben, der letzte Versuch, in dieser Frage überhaupt noch eine gewisse Ordnung zu erzielen. Möglicherweise hat der massive Widerstand dagegen erst so richtig offenbar werden lassen, dass eigentlich viele der Betroffenen schon längst das ganz selbstverständlich praktizieren, was der Würzburger Synode bereits vor 42 Jahren in einer Bitte an die Bischöfe um Klärung vor Augen stand und nunmehr hätte empfohlen werden sollen: im Einzelfall unter besonderen Umständen nach geistlicher Beratung und individueller Gewissensentscheidung die Kommunion zu empfangen.
Mit dieser pastoralen Praxis kann selbst Kardinal Woelki - wie mehrfach von ihm zu hören war - leben, kämpft aber - für mich nicht nachvollziehbar - dagegen, diese Möglichkeit ins Wort zu heben. Redlicher wäre es auf jeden Fall, als gewissermaßen in einer Doppelmoral zu verbleiben: höchste Ansprüche für einen Kommunionempfang zu erheben oder dessen Unmöglichkeit zu behaupten, zugleich aber von unzähligen Ausnahmen zu wissen und diese ohne weiteres zu tolerieren.
Da die Bischöfe über Jahrzehnte nicht in der Lage waren oder - wie auch jetzt wieder - ausgebremst wurden, hilfreiche und verantwortbare Lösungen zu finden, hat sich offenbar ein Paradigmenwechsel vollzogen, scheint die Zeit, wo man noch Regeln verstanden und beachtet hat, vorbei zu sein, sind viele nicht mehr gewillt, sich danach zu verhalten, sondern suchen sich ihre eigenen Lösungen. Dazu aber brauchte man statt Verboten eher Leitsätze, Empfehlungen und Orientierungshilfen, die Wege aufzeigen und Gewissen bilden. Wenn das jedoch verhindert wird, bleibt nur noch die Ermunterung von Papst Franziskus in diesem Zusammenhang übrig: 'Sprecht mit dem Herrn und geht weiter!'
Ein ähnlicher Konflikt mit der Begründung, es würde sich um ein Thema handeln, 'das den Glauben der Kirche berührt und von weltkirchlicher Relevanz ist', hätte sich auch beim Wort der deutschen Bischöfe zur Ehe- und Familienpastoral mit den Äußerungen über den möglichen Sakramentenempfang einzelner Personen, die nach einer Scheidung wieder geheiratet haben, entzünden können, ist aber in diesem Zusammenhang erstaunlicherweise ausgeblieben. Wieso ist es jedoch dann hinsichtlich der Konfessionsverschiedenheit zur Eskalation gekommen?
Offensichtlich sind die katholischen Prinzipien des Ökumenismus mit ihrem inklusivistischen Kirchenverständnis und der Überzeugung von einer gestuften Kirchenzugehörigkeit auch 50 Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil manchen immer noch fremd. Hinzu kommt, dass vielfach die einzelnen Christen aus einer anderen Kirche als 'pars pro toto' betrachtet werden und ihnen alles angelastet wird, was man gegen ihre Kirche vorzubringen weiß. Bei einem solchen Schwarz-Weiß-Denken kann es dann auch keine individuellen Lösungen geben. Außerdem werden auf einmal Bedingungen zum Sakramentenempfang erhoben, die man gegenüber den eigenen Gläubigen gar nicht mehr durchzusetzen vermag.
Schließlich ist aber auch davon auszugehen, dass in dieser innerkatholischen Auseinandersetzung nicht allein Glaubens- oder Denkwelten aufeinander stoßen, sondern auch handfeste Interessen und unschöne Methoden im Spiel sind. Opfer von alledem aber sind die betroffenen konfessionsverbindenden Ehen und Familien. Ihnen gilt meine besondere Verbundenheit: Lassen Sie sich nicht entmutigen! Bewahren Sie sich Ihre Liebe und Treue! Vertrauen Sie der Barmherzigkeit Gottes und gehen Sie den Weg, den Christus Ihnen weist!"
Von Bischof Gerhard Feige       (Quelle: Kirchenbote des Bistums Osnabrück, Bild: kna)

Weiterlesen: unsäglich

Chortage mit Gregor Linßen und Theater-Oratorium PSALM 2016

Auch wenn es ein bisschen weit weg ist - aber es sind dann Herbstferien - und vielleicht hat doch der/die eine aus unserem Dekanat Zeit und Interesse, an diesen Chortagen teilzunehmen! Nachfolgend die Ausschreibung:

Begegnung und Gemeinschaft mit jungen und jung gebliebenen, musik- und glaubensbewegten Leuten - neue Lieder, in denen die alttestamentlichen Psalmen zur Beschreibung des Lebens selbst werden -  Entdecken, dass diese alten Texte mit den verschiedensten Facetten des eigenen Lebens zu tun haben - viel chorische Arbeit mit dem Komponisten und Musiker Gregor Linßen -  Bewegung, Gebet, Aufatmen und Gastfreundschaft im Kloster der Thuiner Franziskanerinnen, das alles bieten die Chortage vom 28.09. bis zum 03.10.2018 (Herbstferien).
Alle Teilnehmer/innen an dieser „Musikwallfahrt“ sind zudem eingeladen, mit anderen Sänger/innen aus verschiedenen Orten Deutschlands in einem großen Chor das Oratorium „Psalm 2016“ am 17.11.2018 in der Kirche St. Bonifatius in Lingen mitzugestalten. „Psalm 2016“ wurde beim Katholikentag 2016 in Leipzig uraufgeführt. Behutsam verwandelt Gregor Linßen die Psalmen in begeisternde Lieder.
Gregor Linßen gilt als “der zur Zeit bedeutendste Vertreter des Neuen Geistlichen Lieds” (FAZ) und lässt sich dennoch nicht auf dieses Genre reduzieren. Seine Konzerte sind Gottesdienste, seine Lieder – wie „Venimus adorare eum“ (Hymne zum Weltjugendtag 2005), „Tausend Jahre wie ein Tag“ oder „Und ein neuer Morgen“ -Verkündigung der frohen Botschaft.

Eine Teilnahme an den Chortagen ist mit und ohne Übernachtung möglich. Ein Informations- und Anmeldeflyer kann heruntergeladen werden unter www.dekanat-el-sued.de oder angefordert werden bei Dekanatsreferent Holger Berentzen, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0591-96497221.

Bischof Bode an die Pfarrgemeinden

Auch den Pfarrgemeinden schreibt Bischof Franz-Josef Bode einen Brief, den die Pressestelle heute, am 7.6. veröffentichte:

"Liebe Schwestern und Brüder!                                                        

In großer Dankbarkeit sende ich Ihnen dieses Lebenszeichen aus dem Bischofshaus in Osnabrück. Nach meiner Rückkehr aus dem Marienhospital habe ich hier so viele gute Wünsche und bewegende Zeichen der Anteilnahme vorgefunden! Ich freue mich sehr darüber. Und ich höre immer wieder, wie viele von Ihnen in Gemeinden, Gruppen und Verbänden danach fragen, wie es mir geht. Sie denken an mich, und wir beten füreinander. Das macht Mut. So will ich mich zuversichtlich auf den weiteren Weg der Genesung machen.
Die Wochen nach den Bandscheiben-Operationen waren nicht leicht. Vieles fällt mir noch sehr schwer. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sind jetzt einige Wochen der Ruhe in meinem Haus nötig, sagen die Ärzte, um dann gut vorbereitet die Reha anzutreten. Voll im Dienst sein werde ich voraussichtlich wieder nach der Sommerpause.
Das verlangt nach Geduld. Nach meiner und nach Ihrer. Ich wäre so gerne mitten unter Ihnen bei Firmungen und Visitationen, bei Diskussionsabenden und Gemeindefesten, bei Pfarreigründungen und Verbandsjubiläen. – Die Zeit wird kommen. Ich freue mich schon darauf.

DANKE für unser Miteinander im Bistum!
Mit herzlichen Grüßen

Bischof Dr. Franz-Josef Bode"

Na, Gott sei Dank!
Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik bei Aufführungen auf Gemeindeveranstaltungen und Konzerten verständigt. Die Kirchengemeinden müssen die Vergütungen für die musikalischen Aufführungen nun nicht mehr selbst zahlen.
Der neu ausgehandelte Vertrag zwischen der katholischen Kirche und der GEMA hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das gibt den katholischen Einrichtungen langfristig Planungs- und Rechtssicherheit bei der Durchführung der Veranstaltungen. Durch die Pauschalzahlung sind zahlreiche Veranstaltungen der kirchlichen Einrichtungen abgedeckt. Konzerte der Ernsten Musik oder Gospelgesang unterliegen lediglich einer Meldepflicht. Nur Konzerte der Unterhaltungsmusik sind vom Vertrag nicht erfasst und sind sowohl zu melden als auch zu vergüten. Zudem wurde der Vertrag mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen. Somit sind bereits durchgeführte und gemeldete Veranstaltungen nachträglich von der neuen pauschalen Regelung erfasst. Bereits gestellte Rechnungen werden von der GEMA storniert, gegebenenfalls bereits bezahlte Rechnungen werden zurückerstattet.
„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit der GEMA wieder eine vertragliche Regelung für die Musiknutzungen bei Aufführungen in kirchlichen Einrichtungen zu erreichen“, sagt Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Geschäftsführer des VDD.
In den Verhandlungen in 2017 konnte zunächst keine Einigung über einen neuen Pauschalvertrag zur Abdeckung von Musiknutzungen auf Kirchenfesten und in Konzerten erreicht werden. Zu weit lagen die Vorstellungen über die Geltungsdauer des Vertrages, über den Umfang der vertraglich zu vereinbarenden Meldepflichten und über die Höhe der jährlich zu zahlenden Vergütung auseinander.
Die Kündigung des bisher geltenden Pauschalvertrages durch die GEMA hatte vielfach zu erheblichen Verunsicherungen in den Pfarreien und Gemeinden geführt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dem neuen Pauschalvertrag eine gute Vereinbarung sowohl für die Urheber der Musikwerke als auch für unsere Einrichtungen gefunden wurde“, so Langendörfer.
Der VDD hat das Mandat, für die (Erz-)Diözesen und deren Einrichtungen in Deutschland Verträge mit den Verwertungsgesellschaften zu schließen.
Hinweis:
Das aktualisierte Merkblatt zur Nutzung von Musikwerken bei kirchlichen Feiern (GEMA) sowie der aktualisierte Fragebogen zu Musiknutzungen bei Konzerten und Veranstaltungen von Kirchengemeinden (VDD, GEMA) sind unter „Über uns – Verband der Diözesen Deutschlands – Dokumente“ verfügbar.

                         Quelle: www. Deutsche Bischofskonferenz.de   Pressemeldung vom 6. Juni 2018

Mitmachen beim" Maria-Fotoshooting"!

Maria ist gerade im Mai allgegenwärtig - schon lange ist dieser bunte Frühlingsmonat der heiligen Gottesmutter gewidmet: Marienbilder werden geschmückt, Andachten ihr zu Ehren gefeiert.
Das Bistum Osnabrück möchte die Vielfalt von Mariendarstellungen in einer Instagram-Aktion sammeln. Es sollen besonders schöne Fotos von klassischen Marienstatuen gezeigt, Maria als Graffiti an einer Hauswand fotografiert oder kleine versteckte Hinweise auf die Gottesmutter aufgespürt werden, beispielsweise in einem Marienkäfer. Das Bistum Osnabrück wird auf seinem Instagram-Kanal jeden Tag im Mai Marienbilder aus dem ganzen Bistum posten - und alle sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen!

Wer auf Instagram Marienfotos mit den Hashtags #marienmonatmai und #bistumosnawow versieht, dessen Bilder laufen automatisch auf dieser Internetseite ein. Wer keinen Instagram-Account hat, kann Fotos gern zur Veröffentlichung via E-Mail an internet@ bistum-os.de schicken - bitte dann kurz dazu schreiben, wo die Maria fotografiert wurde!

Zu sehen sind alle Fotos gesammelt dann im Laufe des Monats Mai hier:
https://bistum-osnabrueck.de/marienmonat-mai   Bild: Bistum Osnabrück

 

Bistum Osnabrück: Junge Leute gesucht
Noch rund 100 Plätze bei Freiwilligendiensten zu vergeben


Bei den Bewerbungen für einen Freiwilligendienst registrieren das Bistum und der Caritasverband Osnabrück zurzeit im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang: Von den 400 Plätzen, die Bistum und Caritas für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) ab August vergeben können, seien noch rund 100 unbesetzt, teilte die Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste im Bistum, Ann-Cathrin Röttger, am Mittwoch (25. April) mit. In den vergangenen Jahren seien um diese Zeit bereits deutlich mehr Stellen vergeben gewesen.
Nach Angaben von Röttger suchen vor allem Einrichtungen in der Behindertenhilfe und in der Altenpflege sowie Krankenhäuser und Kindertagesstätten junge Menschen für einen Freiwilligendienst. Die geringere Bewerberzahl hänge auch mit den geburtenschwachen Jahrgängen zusammen, die jetzt die Schulen verlassen. Hinzu komme, dass viele Schulabsolventen sich immer kurzfristiger für einen Freiwilligendienst entscheiden. Das erschwere für das Bistum und die sozialen Einrichtungen eine verlässliche Planung und Organisation der Stellenbesetzungen. Zudem habe der Bund in diesem Jahr die Vorlaufzeit für die Vertragsabschlüsse beim Bundesfreiwilligendienst um sechs Wochen vorgezogen. Der Bundesfreiwilligendienst startet im Bistum Osnabrück dieses Jahr in den 8. Jahrgang. Für das FSJ ist es im Bistum bereits der 57. Jahrgang.

Nähere Informationen zu den Freiwilligendiensten im Bistum Osnabrück im Internet unter www.alltagshelden-gesucht.de. Weitere Auskünfte erteilt auch die Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste, Ann-Cathrin Röttger, Tel. 0541 318-235, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Missio bedankt sich

Im Dekanat Ostfriesland sind auch nach der Aktion im letzten Herbst weiter gebrauchte Handys gesammelt und dann in schweren Paketen nach Aachen geschickt worden, von wo aus sie dann der durch den Bund geregelten Verwertung zugehen. MISSIO erhält für jedes dieser Handys einen Euro, der in die Arbeit mit Familien im Kongo gesteckt wird, in der Region, in der vor allem Kinder in den Coltanminen arbeiten um den begehrten Rohstoff für eben diese Handys aus der Erde zu holen. Jetzt kam ein Schreiben an das Dekanatsbüro, woraus ich zitiere:

""Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln." Das schreibt Papst Fransziskus in seiner Umwelt-Enzyklika "laudato si". Mit der von Ihnen organisierten Handy-Sammelaktion zugunsten von missio gehen Sie ganz konkret gegen dieses Umwelt-Problem an und stellen ihm etwas entgegen. Aber nicht nur das.
Der Rohstoff Coltan z.B. sorgt dafür, dass sich unsere Handys nicht überhitzen. Doch er macht auch Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo reich, die damit ihren Kampf finanzieren. Es ist ein barbarischer Kampf gegen Frauen und Familien, gegen Recht und Gerechtigkeit. Die Kassen der marodiererden Truppen sind umso voller, je mehr Coltan gebraucht wird.
Danke dafür, dass Sie mir uns gemeinsamem ein Zeichen setzen gegen diesen Missbrauch an Mensch und Natur...Danke dafür, dass Sie ein Stück dieses Weges in unserer Aktion mit uns gemeinsam gehen. Ihr K. Krämer " (Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von missio)

Die Gremienwahlen jetzt schon angehen!

Am Donnerstagabend tagte die Ag der Pfarrgemeinderäte in Aurich. Ein Schwerpunkt der Tagesordnung war die Vorstellung der Aktivitäten und Maßnahmen, die das Dekanatsjüugendbüro für Jugendliche aus allen Gemeinden anbietet - und das ist eine ganze Menge: von Kursen über Freizeitangebote wie Zeltlager, Sommerfreizeit, Fahrradtour bis hin zu "frommen" Angeboten wie Gebet der Jugend, Taizé-Fahrt, Teilnahme an der Jugendvesper im Dom, Inselauszeiten zur Besinnung u.v.m.
Des weiteren ging es um die Gremienwahlen im November dieses Jahres, die jetzt aber schon in den Blick genommen werden müssen. Die MAterialien des Bistums leiegn vor und müssen bis zum 20. April in OSnabrück bestellt werden. Dazu gehören Plakate in verschiedenen Ausführungen, Kandidatenflyer und vor allem die Charismenkarten, mit denen Menschen persönlich angesprochen werden können. Ziel ist es, über den Kernbereich hinaus Menschen zu entdecken, die besondere Talente haben und die - ob sie dann kandidieren oder nicht- darin dann ansprechbar sind. Die Vertreter der Ag werden das Thema in den einzelnen Pfarrgemeinden auf die Tagesordnung bringen und zu einer intensiven Wahlvorbereitunh motivieren. Näheres zur Wahl erfährt man auf der Seite www.bistum.net mit dem Suchbegriff "Pfarrgemeinderat", und noch direkter auf der eigens geschaffenen Seite www.deinestimme-deinekirche.de Hier finden sich auch die geänderte Wahlordnung, die Satzungen der Gremien, das Material zum downloaden und vieles mehr.

 

Bistum veranstaltet Pilgerreisen

Die Pilgerstelle des Bistums Osnabrück veranstaltet in diesem Jahr insgesamt 23 Pilger- und Kulturreisen. Auf dem Programm stehen u.a. sieben Pilgerfahrten nach Israel ins Heilige Land und vier Fahrten nach Rom, Fünf Brote und zwei Fische (Mosaik)einschließlich der Generalaudienzen mit Papst Franziskus. Ziele sind darüber hinaus Sehenswürdigkeiten in Frankreich, Spanien, Portugal und Irland. Einen Höhepunkt bildet die Diözesanpilgerreise vom 15. bis 25. Oktober in das Heilige Land unter der geistlichen Leitung von Weihbischof Johannes Wübbe. Ausführliche Informationen über die Reisen sind in der Pilgerstelle des Bistums Osnabrück erhältlich: Schillerstraße 15, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-617, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.dom-medien.de

 

 

Erste konkrete Infos zum Weltjugendtag in Panama

Das Diözesanjugendamt hat erste Infos herausgegeben. Geplant ist, die Tage der Begegnung in einem anderen mittelamerikanischem Land zu verbringen, und dann gemeinsam per Bus zum Abschluss nach Panama zu reisen. Dafür sind erste Kontakte aufgenommen worden.

Reisestart: um den 15. Januar 2019, Rückkehr: Ende Januar/Anfang Februar 2019
Das Logo zeigt den Panamakanal als Symbol des Weges der PilgerIinnen, einen Umriss von Panama, das Pilgerkreuz, einen Umriss der Jungfrau Maria und die Krone der Jungfrau Maria, die auch die PilgerInnen der fünf Kontinente symbolisiert.
Reisepreis: ca. 2000 - 2400€ (Erfahrungswert WJT 2013 Rio)
Reisealter: 18 bis 35 Jahre. " Zum Ende des ersten Halbjahres/Anfang des zweiten Halbjahres 2018 werden wir Vorbereitungstreffen anbieten", heißt es in dem Schreiben aus dem Jugendamt, " bei denen sich alle TeilnehmerInnen kennen lernen und wichtige Reisehinweise besprochen werden. Darüber hinaus dienen die Treffen, um einen Eindruck von Land, Kultur, Sprache, politischen Verhältnissen und dem thematischen Leitgedanken dieses Weltjugendtags zu bekommen." Wer die Hymne des WJT 2019 kennenlernen will: youtube.com/watch?v=CUemcTiXw5g
Der Wettbewerb zur deutschsprachigen Fassung läuft noch bis zum 15.10.2017!
Wer noch mehr wissen will: panama2019.pa/en/home/ oder wjt.de

Personalveränderungen im Dekanat

Es hat sich einiges getan und setzt sich fort: personelle Veränderungen in unseren Hauptamtlichenreihen.

Caroline Hanke wird Mitte des Jahres das Bistum Osnabrück und die Tourismusseelsorge verlassen und eine neue Aufgabe in der Schulpastoral im Bistum Münster beginnen.  Natalia Löster steigt nach ihrer Schulassistenzzeit im Rahmen der Ausbildung zur Pastoralreferentin im Sommer in die pastorale Arbeit in Neuauwiewitt ein, speziell in Wittmund. Ihre 50%ige Tätigkeit in der Tourismusseelsorge bleibt bestehen. Jennifer Schulte-Schmidt wird vom Bistum nach und unter Voraussetzung des erfolgreichen Abschlusses ihrer Prüfung dauerhaft in den kirchlichen Dienst übernommen

Fotogalerie - auch in 2017

Jedes Jahr gibt es Ereignisse in den ostfriesischen Gemeinden oder auch auf Dekanatsebene, die für alle, die sich für katholische Kirche interessieren, wert sind, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Während die Wortbeiträge auf der Dekanatshomepage dann aber wieder verschwinden, bleiben Bilder, die davon berichten, in einer Jahres-Fotogalerie erhalten. Vielleicht haben Sie diese Galerien, von denen es nun schon fünf Jahrgänge gibt, besher übersehen, das sie oberhalb derPräsentationsleiste angebracht ist. Ich wünsche mir, dass dort auch von Ihnen und Euch Bilder aus Gemeindeleben oder Aktionen, die für alle interessant sind, eingebracht werden, so dass die Galerie während des Jahres wächst. Einfach per mail, möglichst schon für die web-Verwendung bearbeitet, an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es ist auch spannend, die letzten Jahrgänge mal anzusehen....

Aktuell: Neuste Infos zur Ministrantenwallfahrt 2018 nach Rom

2018 findet wieder eine internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt (s. Artikel weiter unten). Jetzt hat das Bistum Osnabrück weitere Infos herausgegeben, die über folgenden Link abzurufen sind: http://www.bistum.net/one.news/index.html?entry=page.artikel.abt.0506.30
Es liegt zwar noch lange voraus, aber für die Gemeinden und mögliche Mitfahrer ist dies die Möglichkeit, längerfristig zu planen, Aktionen zur Gewinnung von Zuschüssen etc. in Angriff zu nehmen.

 

Noten kopieren? - Die neue Rechtslage

Immer wieder gibt es Unsicherheiten über das Recht, Noten und Lieder für den Gebrauch in den Kirchengemeinden zu kopieren. Oft wird dies einfach getan im Glauben, durch den Sammelvertrag der deutschen Diözesen sei dies erlaubt. Das ist aber nicht so. Nachdem der Vertrag sogar seitens der VG Musik gekündigt worden war, ist nun ein neues Übereinkommen geschafft, das auch Rechtssicherheit gibt. Dieser Vertrag ist von Diözersanmusikdirektor Martin Tigges weitergeleitet worden und hier als PDF-Dokument zu lesen:

pdf downloaden

 

Ostfriesland: Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften

Im Dekanat Ostfriesland sind die Vorgaben des Perspektivplans erreicht: Das Dekanat Ostfriesland besteht aus 17 Gemeinden mit insgesamt 23 Kirchen und zwei Kapellen, die sich im Zuge des Perspektivplans 2018 zurzeit wie folgt in 5 Pfarreiengemeinschaften aufstellen:

 

Pfarreiengemeinschaft „Küste“ mit 7695 Gemeindemitgliedern
         Norden, Norderney, Juist, Baltrum, Esens, Langeoog und Spiekeroog

Pfarreiengemeinschaft „NeuAuWieWitt“ mit 7574 Gemeindemitgliedern
         Neustadtgödens, Aurich, Wiesmoor und Wittmund

Pfarreiengemeinschaft  MOWELELE mit 7992 Gemeindemitgliedern
         Leer St. Michael, Leer St. Marien, Oldersum, Weener

Pfarreiengemeinschaft Westrhauderfehn-Flachsmeer mit 9239 Gemeindemitgliedern
         Westrhauderfehn - Flachsmeer

Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum mit 6066 Gemeindemitgliedern
         Emden - Borkum

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