Neue Wort-Gottes-Feier- LeiterInnen im Dekanat


11 Frauen und Männer hatten sich im vergangenen Jahr aufgemacht, die Voraussetzungen zu erfüllen, um an Sonntagen Gottesdienst feiern zu können. Aus der Pfarreiengemeinschaft Mowelele, aus Neuauwiewitt und auch der PG Norden hatten sie an vier Samstagen unter anderem grundlegende Einführungen in biblische Theologie, in die Bedeutung von Liturgie, in die verschiedenen Möglichkeiten der Auslegung biblischer Texte bekommen, um dann selbständig auch Gottesdienste vorzubereiten und zu feiern. "Verstehst du auch, was Du liest?" - diese Frage aus der Apostelgeschichte bildete immer wieder die Grundlage, um dann zu erschließen,wie die Frohe Botschaft an die Gemeinde zu richten ist. Es folgten praktische Übungen im Umgang mit Wegen in der Kirche, mit Haltungen und weiteren Gestaltungsmöglichkeiten. Zurzeit gibt es in Bereich Leer regelmäßige Wort-Gottes-Feiern an Sonntagen, an anderen Orten nur gelegentlich. Aber es ist gut, Menschen zu haben, die für diese Feiern bereitstehen, da für die Zukunft sicherlich noch weniger Priester zur Verfügung stehen, aber auf der anderen Seite gewährleistet weden soll, dass vor Ort eine Kirche mit Gesichtern und gottesdienstlichen Feiern lebendig bleibt.

In neuen Welten

Die erste Versammllung des "Synodalen Wegs" ist abgeschlossen, jetzt geht es in den vier Arbeitsgruppen zu den Themen "Frauen", "Macht", Priesterliche Existenz" und "Sexualmoral" weiter. DIe erste Versammlung wurde - wie zu erwaten war- von den meisten Beteiligten gelobt, vor allem für ihre offene Atmosphäre, für Reden in Freimut und Respekt. Von anderen wurden Bedenken geäußert, Protestantisierung des Kirchenbildes befürchtet, Aufhebung der Hierarchie etc. Das war zu erwarten. Aber auch das Format der Versammlung, die Sitzordnung nach Alphabet hat ganz viel Neues gebracht - für manche sicher auch Beängstigendes, wenn sie auf einmal neben ganz fremden Menschen sitzen mussten anstatt in ihrer eigenen Gruppe. Dazu verfasste Pia Dykmanns, Pressesprecherin der Jesuiten, eine Stellungnahme, die hier wiedergegeben werden soll. Ansonsten gibt es eine umfangreiche Berichterstattung über die Tage in Frankfurt auf www.katholisch.de, in den Kirchenzeitungen und manchen überregionalen Zeitungen. Es wäre schön, wenn auch in den Gemeindebriefen kontinuierlich über dieses kirchliche Experiment  in Deutschland, das manche als "letzte Chance für die katholische Kirche" beschreiben (so Bischof Feige, Magdeburg), berichtet würde und sich die Gremien damit befassen. 

"Als Zuschauerin des Synodalen Wegs aus der Ferne wirkt es so, als hätten ein paar Teilnehmer am Wochenende eine Art Kulturschock bekommen. 230 Mal katholische Kirche Deutschland mit all ihrer Varianz in einem Raum vereint — ein Realitätscheck für alle Beteiligten.
Ich will hier gar nicht von Lagern sprechen, ob jemand progressiv, gemäßigt oder konservativ ist. Ich will auch gar nicht davon sprechen, zu welchen Ergebnissen der Synodale Weg kommen muss, oder von all der Kritik und Hoffnung, die vorab oder währenddessen laut wurden. All das steht auf einem anderen Blatt. Ich möchte hier von Begegnung und Auseinandersetzung sprechen. Allein, dass manch einer aufgrund der Sitzordnung gefühlt nicht unter Seinesgleichen sitzt, sondern neben jemand Fremden und dass beide sich über zwei Jahre hinweg miteinander auseinandersetzen müssen, erscheint mir schon nach der ersten Sitzung als ein unfassbarer Gewinn und zwar für alle Beteiligten.
Ignatius von Loyola, Ordensgründer der Jesuiten, schrieb in seinen Vorbemerkungen im Exerzitienbuch, man müsse die Meinung des anderen retten. Nicht nur auf politischer Ebene ein Zitat, das aktueller nicht sein könnte, sondern gerade für den Synodalen Weg erscheint es mir sehr passend. Ignatius fordert für eine gelingende Kommunikation eine wohlwollende Haltung zueinander und eine Art Vertrauensvorschuss. Damit die Gesprächspartner sich auf einander einlassen und verstehen können, müsse man vorurteilsfrei sich anhören und vom Besten, "vom guten Sinn" ausgehen. Für den Synodalen Weg könnte das heißen, verschiedene Positionen und vor allem aber auch Argumente hören und erst einmal die Gründe zu hinterfragen, statt sie gleich als zu modern, zu weit von der Lehre entfernt oder zu konservativ abzutun.
Am Ende könnte man beim Anderen durchaus fruchtbare Elemente für die eigene Position entdecken und vielleicht sogar zu einer Art Konsens kommen. Doch dafür muss man sich auf den Anderen, auf das Unbekannte einlassen und sich auch außerhalb der eigenen "Bubble" inhaltlich austauschen. Vor meinem inneren Auge sehe ich ein "Valerie und der Priester"-Format, das nicht nur zwei Menschen bewegt, sondern vielleicht die Kirche in Deutschland."     Pia Dykmanns

Kirche auf dem Rückzug?

Es ist viel von Bedeutungsverlust von Kirche die Rede. Im eher noch volkskirchlichen Umfeld, wie es in Ostfriesland noch gegeben ist, mag das nicht so festzustellen sein wie in Städten, in denen ein Drittel oder mehr sich zu keiner Kirchenzugehörigkeit mehr bekennen. Aber heile Welt ist auch hier nicht. Das belegt die Untersuchung des Leserverhaltens, das die Ostfriesenzeitung durchgeführt hat um zu sehen, welche Art von Artikeln von den Lesern angenommen und welche "übersehen" werden. Das Ergebnis: die samstäglichen "Gedanken zum Sonntag" finden kaum LeserInnen - und deshalb wurden sie nach dem 18. Januar eingestellt. Bemerkt hat das wohl kaum einer, denn nur zwei Pastoren aus der Autorenliste haben nachgefragt, so wie ich jetzt auch nach Hinweis einer Kollegin aus Leer. Und der Aufschrei von Lesern, die sagen: Wir wollen die "Gedanken zum Sonntag" aber vorfinden so wie die ganzen Jahre zuvor - ebenfalls Fehlanzeige. Dieser mangelnde Protest bestätigt die Ergebnisse der Leseruntersuchung. Bei anderen Rubriken gab es nämlich diesen Protest und die Nachfrage - und dann ein neues Nachdenken in der Redaktion, ob nicht doch für diese Rubrik wieder Platz geschaffen werden muss... Sind Kirchenmitglieder immer passiver als andere? Ist dies ein weiterer Beweis für einen nächsten Schritt kirchlichen Bedeutungsverlustes in unserer Gesellschaft, und jetzt auch hier in einer noch ziemlichen dichten kirchlichen Landschaft mit knapp 40.000 Katholiken und fast zehn mal so vielen Christen evangelischer Konfessionen?                                                 Brigitte Hesse 

                                                 

Ökumenischer Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

Am 8. März 2020 findet zum wiederholten Mal in der Ev.-ref. Kirche zu Aurich ein Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder statt. Der ökumenisch besetzte Vorbereitungskreis lädt zu diesem Gedenken um 15.00 Uhr in die Ev.-ref.- Kirche ein und bittet darum, betroffene Familien und Personen auf diesen Gottesdienst aufmerksam zu machen und sie dazu einzuladen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit denjenigen, die diesen Gottesdienst bereits seit einigen Jahren vorbereiten und durchführen.

 

 

 

Synodaler Weg beginnt mit erster Beratung

Morgen beginnt er in Frankfurt mit seiner ersten Sitzung: der lang erwartete "Synodale Weg", an den viele Erwartungen gerichtet sind, der mit diesen Erwartungen aber vielleicht auch schon sehr belastet ist. Auch Bischof Franz-Josef Bode wird mit weiteren Katholikinnen und Katholiken aus dem Bistum Osnabrück dabei sein. Im Interview erzählt er, welche Hoffnungen er in den Synodalen Weg setzt.
Synodaler Weg – was bedeutet das eigentlich?
Synodaler Weg bedeutet eine gemeinsame Suchbewegung von Personen aus verschiedenen Bereichen der Kirche, eine Suchbewegung nach Antworten auf systemische Fragen, die sich aus der MHG-Studie über sexuelle Gewalt und Missbrauch ergeben haben. Eine Suchbewegung aber auch nach einer Kirche, die das Evangelium in heutiger Zeit glaubwürdig verkünden kann. Synodalität ist die Haltung, sich gegenseitig zuzuhören, wertzuschätzen, gemeinsam die Wirklichkeit wahrzunehmen, in ihr die ,Zeichen der Zeit‘ zu entdecken und im Licht der Evangeliums zu deuten. Daraus sollen auch Handlungs- und Veränderungsschritte entwickelt werden. Synodalität ist mehr als eine demokratisch-parlamentarische Methode der Entscheidungsfindung. Sie ist eine gemeinsame Orientierung am Evangelium für die großen Fragen der Menschen in dieser Zeit.
Was erwarten Sie sich ganz allgemein vom Synodalen Weg?
Ich erwarte viele hilfreiche Impulse für die Zukunft unseres christlichen Glaubens und der Kirche(n). Wenn so viele Erfahrungen, Kompetenzen, und Professionen zusammenkommen und sich für den Geist Gottes und füreinander öffnen, möchte ich annehmen, dass die zu behandelnden Themen zu konkreten Schritten werden in unserem Bistum, in der Kirche in Deutschland und auch in der Weltkirche. Dabei können von außen betrachtet kleine Schritte innerkirchlich große Schritte sein. Ich möchte in nüchterner Leidenschaft und unruhig-ungeduldiger Gelassenheit in diesen Prozess hineingehen, voller Vertrauen, dass Gott ihn mit uns geht.
Welche Themen sind Ihnen besonders wichtig?
Alle vier Themen der Synodalforen: Kirche der Beteiligung; Verstehbarkeit und Lebbarkeit des priesterlichen Dienstes; das Miteinander von Frauen und Männern in Diensten der Kirche; und das Grundprinzip Liebe für ein gelingendes Leben auch in Sexualität und Partnerschaft. Alle vier sind mir im Innersten wichtig. Durch den Vorsitz im „Frauenforum“, den ich zusammen mit Frau Professorin Dr. Sattler aus Münster habe, liegt mir natürlich sehr der Weg zu einer Kirche am Herzen, in der Frauen an allen Entscheidungen, Diensten und Ämtern beteiligt sind. Frauen in Leitungsdiensten und -ämtern wie auch der Diakonat der Frau sind Themen, für die ich mich seit Jahren sehr einsetze.
Wo sehen Sie die katholische Kirche Deutschlands in zwei Jahren?Ich hoffe sehr, dass sich die Katholische Kirche in Deutschland in zwei Jahren freut über die Schritte, die der Synodale Weg gegangen ist. Ich hoffe auf eine Kirche, die im echten Dialog mit den Menschen vor Ort, aber auch mit den weltkirchlich Verantwortlichen in Rom neues Vertrauen in sich selbst und bei den Menschen gewonnen hat, eine Kirche, die mutig aufbricht in die Zukunft.
Welche Auswirkungen könnte der Synodale Weg speziell auf das Bistum Osnabrück haben?
Gerade in den Bemühungen um eine Kirche der Beteiligung und um neue Möglichkeiten für Frauen vor allem in Leitung und Verkündigung sehe ich unser Bistum bestärkt. Ebenso in der Frage der pastoralen Begleitung von Menschen in Lebenssituationen, die bisherigen kirchlichen Maßstäben nicht entsprechen. Zurzeit werden konkrete Maßnahmen entwickelt, mit denen wir den Synodalen Weg in unserem Bistum mitgehen und begleiten können. Unter dem Motto „synod_os – gemeinsam weiter gehen“ sind alle herzlich eingeladen, diesen Weg mitzugehen.

Zwischen Bereitschaft und tatsächlicher Organspende klafft eine Lücke

Die Situation in Deutschland ist paradox: Die Zahl der Menschen mit Organspendeausweis ist von 25 Prozent im Jahr 2010 auf 36 Prozent im Jahr 2018 gestiegen, ebenso hat die in Umfragen bekundete Spendenbereitschaft in diesem Zeitraum um fünf Prozentpunkte zugenommen. Doch gleichzeitig werden immer weniger Organe tatsächlich gespendet. Wie kann das sein? Dafür werden drei Gründe genannt:
1. Die deutsche Entscheidungslösung führe dazu, dass viele Menschen der Organspende zwar grundsätzlich positiv gegenüberstehen und das in Umfragen bekunden, sich aber keine konkreten Gedanken machen, was nach ihrem Tod mit ihren Organen passiert und zum Beispiel trotz Spendenbereitschaft keinen Organspendeausweis besitzen.
2. 2012 wurde der größte Organspende-Skandal in der Geschichte der Bundesrepublik aufgedeckt: In Göttingen, Regensburg, München und Leipzig haben Mediziner/-innen Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patientinnen und Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen. Der Skandal sorgte für viel öffentliche Empörung, in den Folgejahren sanken die Spenderzahlen. Um Vorfälle wie diese in Zukunft zu verhindern, wurde im Jahr 2012 eine Überwachungskommission und eine Prüfungskommission von Vertreterinnen und Vertretern der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Spitzenverband der Krankenkasse gegründet. Die Kommissionen überprüfen seither, ob sich die deutschen Transplantationszentren an die Richtlinien bei der Vermittlung von Spenderorganen und der Organisation der Wartelisten halten.
3. Organspenden waren für die Entnahmekliniken bislang ein Minusgeschäft. Denn der Pauschalbetrag, den die Krankenkassen an die Krankenhäuser zahlen, deckt laut diesen nur die Operation ab, nicht aber die vorherige Versorgung der Patient/-innen auf der Intensivstation. Zudem haben die Transplantationsbeauftragen der Krankenhäuser im Alltagsgeschäft kaum Zeit für ihre Aufgabe. Deswegen würden viele Kliniken nicht alle potentiellen Organspender melden.

 Text aus Pfarrbriefservice.de Bild: Hardy Welsch in Pfarrbriefservice.de

Bischof Bode: Offener Brief vom 17.1. 2020 an alle Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen in seiner Diözese
"Trotz Skandalen nicht im kirchlichen Engagement nachlassen"

Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode hat haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aufgefordert, trotz der Erschütterungen durch die Missbrauchsfälle in ihrem Engagement nicht nachzulassen. Nach wie vor gebe es viele Menschen, "die Vertrauen in die Kirche setzen, Vertrauen in ihr karitatives Handeln, in ihre Schulen und Bildungseinrichtungen", schreibt Bode ihnen in einem Brief, der in diesen Tagen verschickt wird. Auch gebe es hohe Erwartungen an die Seelsorge, an Gesten des Segens und eine positive Heilszusage. "Diese Stärke der Kirche brauchen wir nicht zu verstecken."
2019 sei kein leichtes Jahr für die Kirche in Deutschland gewesen, so der Bischof. Alte und neue Missbrauchsfälle hätten viele Fragen aufgeworfen und Auseinandersetzungen ausgelöst. Mitarbeiter der Kirche stießen in ihrem Umfeld auf Unverständnis für ihr Engagement. Er wisse um die damit verbundenen Belastungen und fühle mit ihnen. "Wo ich selbst als Bischof die Verantwortung für diese Verunsicherung trage und für die Fehler, die von mir gemacht worden sind und die ich sehr bereue, bitte ich um Vergebung", schreibt Bode weiter.
"Neue Wege in die Zukunft gehen"
Er wolle zusammen mit den Mitarbeitern der Kirche im Bistum "neue Wege in die Zukunft gehen", heißt es in dem Schreiben. Viele hofften auf ein gutes Gelingen des Ende Januar startenden Synodalen Wegs. Trotz Skepsis von verschiedenen Seiten gebe es zu der kirchlichen Reformdebatte in seinen Augen "keine Alternative", so Bode.
Mit dem auf zwei Jahre angelegten Synodalen Weg wollen die Bischöfe und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) über die Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland beraten. Ein Ziel ist es, nach dem Missbrauchsskandal verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Schwerpunktthemen sind die Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Macht und Gewaltenteilung sowie die Rolle von Frauen in der Kirche. Vom 30. Januar bis zum 1. Februar 2020 steht die erste Synodalversammlung mit mehr als 200 Frauen und Männern in Frankfurt an. (KNA) zitiert nach www.katholisch.de vom 17.1.2020

Bistumshaushalt umfasst rund 189 Millionen Euro

Kirchengemeinden erhalten größten Teil der Ausgaben

Das Bistum Osnabrück plant seinen diesjährigen Haushalt in Einnahmen und Ausgaben mit rund 188,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresplan sind das nach Angaben von Finanzdirektor Joachim Schnieders rund 4,7 Millionen Euro mehr. Der Haushalt könne allerdings nur durch eine Rücklagenentnahme in Höhe von 3,4 Millionen Euro ausgeglichen werden, sagte Schnieders bei der Vorstellung des Haushaltplanes am Dienstag (14. Januar) in Osnabrück. Aufgrund der nach wie vor guten Wirtschaftslage geht Schnieders auch in diesem Jahr von einem leichten Zuwachs des Kirchensteueraufkommens aus.
Insgesamt 85 Prozent seiner Einnahmen erhält das Bistum durch die Kirchensteuer. Der größte Teil der Haushaltsmittel für dieses Jahr geht mit rund 62,2 Millionen Euro oder knapp einem Drittel der Gesamtausgaben an die 208 Kirchengemeinden, zum Beispiel für die Seelsorge, für Personal oder für Investitionen. Die Schlüsselzuweisungen für die Kirchengemeinden wurden pauschal um drei Prozent angehoben.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich „Caritas, soziale Dienste“, der 33,1 Millionen Euro erhält. Dazu gehören u.a. die Zuschüsse des Bistums für die Kindertagesstätten (15,5 Millionen Euro), die Caritasverbände (9,2 Millionen Euro) und die Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatungsstellen (3,1 Millionen Euro). In den Bereich „Bildung, Kunst, Medien“ investiert das Bistum rund 28,3 Millionen Euro. Der Großteil davon fließt in die katholischen Schulen.
Trotz des Zuwachses beim Kirchensteueraufkommen aufgrund der guten Wirtschaftslage in Deutschland muss das Bistum laut Schnieders langfristig aber mit einem Rückgang des Steueraufkommens rechnen. Grund dafür seien rückläufige Taufzahlen, erhöhte Sternbezahlen und „deutlich erhöhte Kirchenaustrittszahlen“.
In einem Faltblatt unter dem Titel „Einblick – Kirchensteuer 2020“ hat das Bistum wieder Informationen über die Verwendung der Kirchensteuer zusammengestellt. Der Flyer ist in den Kirchengemeinden erhältlich, außerdem in der Finanzabteilung des Bischöflichen Generalvikariates, Hasestraße 40 a, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-171, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder  www.bistum-osnabrueck.de/finanzen

Personalwechsel in der Osnabrücker Bistumsleitung

Ulrich Beckwermert wird im September als neuer Generalvikar im Bistum Osnabrück Leiter des Bischöflichen Generalvikariates und Stellvertreter von Bischof Franz-Josef Bode. Das Generalvikariat ist die Verwaltung des Bistums und hat rund 300 Mitarbeiter.

 Ulrich Beckwermert (55), Domkapitular und Personalreferent des Bistums Osnabrück, wird neuer Generalvikar im Bistum und damit Stellvertreter von Bischof Franz-Josef Bode. Das teilte Bode am Dienstag (7. Januar)auf dem Neujahrsempfang für die Mitarbeiterschaft des Bischöflichen Generalvikariates mit. Beckwermert tritt am 20. September die Nachfolge von Theo Paul (66) an, der dieses Amt seit Januar 1997 innehat und damit der dienstälteste Generalvikar in Deutschland ist. Theo Paul wird künftig tätig sein als Bischofsvikar für die Katholischen Krankenhäuser im Bistum, als Rektor des Priesterseminars, in der Sorge um die geistlichen Orte im Bistum sowie in der Geistlichen Begleitung. Beckwermert ist seit Dezember 2016 als Personalreferent für den Einsatz der Priester und der anderen hauptamtlichen Mitarbeiter in der Seelsorge zuständig. Er stammt aus Emsdetten, wuchs in Bad Rothenfelde auf und wurde 1990 zum Priester geweiht. Nach Stationen in Fürstenau und Bohmte-Hunteburg wurde er 2001 Dompfarrer in Osnabrück. Zugleich war er bis 2008 auch für die Frauenseelsorge im Bistum zuständig und danach als Regens des Priesterseminars für die Ausbildung des Priesternachwuchses verantwortlich. Sein Nachfolger als Personalreferent wird der bisherige Dompfarrer und Regens Thilo Wilhelm. Für ihn kommt Dirk Meyer nach Osnabrück, der zurzeit Pastor in der Propsteigemeinde in Bremen ist.

Fürst: Deutscher Reformprozess ist "einzige Chance" der Kirche

Immer wieder gibt es Stellungnahmen von deutschen BIschöfen zum beginnenden synodalen Weg - manche vorsichtig-warnend vor dem sich da einschleichenden "Zeitgeist", andere offen für Reformen, die auch sichtbar sind. Auch in unserem Dekanat werden sich die Dekanatspastoralkonferenz und die Ag der Pfarrgemeinderäte im Februar und dann speziell auch im Juni mit dem Thema beschäftigen, - und in manchen Gruppen und Gemeinden schon vorher. Für Pfarrbriefe werden Berichte verschiedener Autoren aus dem Dekanat zur Verfügung gestellt und eingeladen, sich im gesamten Komplex auch einzumischen und zu engagieren. Auf der Homepage werden da und dort Berichte aus anderen Diözesen oder von Personen, Bischöfen, dem Zentralrat der Katholiken etc. erscheinen, damit alle auch wissen, worum es geht, welche Positionen bezogen werden und welche konkreten Schritte es geben wird. Hier nun ein Beitrag von Bischof Fürst aus www.katholisch.de vom 7.1.2020:

"Der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst setzt große Hoffnungen in der "synodalen Weg". Der deutsche Reformprozess sei die "einzige Chance zur Erneuerung der Kirche", sagte Fürst beim Neujahrsempfang der Diözese. Der Bischof sprach sich zudem erneut für ein Diakonat der Frau aus. "Das ist möglich und ein Zeichen der Zeit", so Fürst. "Im kirchlichen Bereich erfordert das Thema Chancengleichheit weiterhin besondere Sorgfalt und Sensibilität."
Beim zunächst auf zwei Jahre angelegten "synodalen Weg" wollen die deutschen Bischöfe und das Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) über die Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland beraten. Die eigentliche inhaltliche Arbeit startet mit der ersten Synodalversammlung vom 30. Januar bis 1. Februar in Frankfurt am Main mit mehr als 200 Mitgliedern. Schwerpunktthemen des Reformdialogs sind die Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Macht und Gewaltenteilung sowie die Rolle von Frauen in der Kirche.
Zunehmende populistische Stimmung in Deutschland
Weiter brachte Fürst seine Sorge um die Demokratie in Deutschland zum Ausdruck. Vor allem die "immer lauter werdende populistische Grundstimmung" sei beunruhigend, sagte er. Fürst verwies auf Politiker und Kirchenvertreter, die wegen ihres Einsatzes für Geflüchtete Morddrohungen erhielten. Die Demokratie im Land scheine nicht so stabil wie lange Zeit selbstverständlich angenommen, so der Bischof. Am Wochenende hatte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, über Morddrohungen gegen seine Person im Zusammenhang mit seinem Engagement für die Seenotrettung von Flüchtlingen berichtet.
Zu viele Menschen interessierten sich nicht für Fakten, so Fürst weiter. Einige schotteten sich ab und verträten die Haltung: "Störe mich nicht mit deinen Fakten, ich habe mir meine Meinung bereits gebildet." Auch die Kirchen seien aufgefordert, sich einzubringen und Räume für Begegnung zu schaffen. Die Stärkung der Demokratie sieht Fürst demnach zusammen mit der Bewahrung der Schöpfung und der Erneuerung der Kirche als zentrale Herausforderungen der Gegenwart.
Mit Blick auf den Klimaschutz kündigte der Bischof einen neuen Generationenvertrag an. "Die Kirche muss Allianzen mit schöpfungsfreundlichen Kräften bilden", forderte er. Es gelte, mit jungen Menschen über ihre Zukunft ins Gespräch zu kommen. "Der christliche Glaube bietet hier die Grundlage, die Zukunft durch schöpfungsfreundliches Handeln so zu gestalten, dass kommende Generationen ein gutes Leben auf diesem Planeten haben", sagte Fürst." (tmg/KNA) - zitiert nach www.katholisch.de vom 7.1.2020

 Digitalisierte Kirchenbücher - El Dorado für Familienforscher

Die Einträge in Kirchenbüchern aus 145 Pfarreien im Bistum Osnabrück können jetzt im Internet eingesehen werden. Georg Wilhelm, Joachim Herrmann und Maria Rehnen (von links) von Osnabrücker Bistumsarchiv haben sich um die digitale Aufbereitung der Seiten gekümmert.
(Bild: Bistum Osnabrück)

 

 

Das Bistumsarchiv kommt damit nach Angaben von Dr. Georg Wilhelm, der das Archiv betreut, zahlreichen Anfragen vor allem aus den USA und den Niederlanden entgegen, wo heute noch viele Nachfahren von Auswanderern aus dem Bistum Osnabrück leben. Das kostenlose Angebot sei „eine Fundgrube für Familienforscher“. Bis zum Jahr 1875 sind laut Wilhelm die Aufzeichnungen in den Kirchenbüchern oft der einzige Nachweis, dass eine Person überhaupt existiert hat: „Kirchenbücher liefern demografische Daten, geben Auskunft über gesellschaftliche Zusammenhänge, über Zuwanderung, aber auch Wegzug oder Auswanderung, Todesursachen, Todesalter, welchen Beruf jemand ausgeübt hat und wie seine gesellschaftliche Stellung war.“
Aufgrund von kirchenrechtlichen Schutzfristen sind die ins Internet eingestellten Daten mindestens 100 Jahre alt. Die ältesten Kirchenbücher stammen aus der emsländischen Gemeinde St. Nikolaus in Groß-Hesepe und gehen zurück bis ins Jahr 1612.

Die Kirchenbücher sind einsehbar über: http://data.matricula-online.eu/de/deutschland/osnabrueck

 

Arbeitsgemeinschaft Trauerpastoral

Die AG Trauerpastoral im Dekanat hat ihre Angebote auf der Dekanatshomepage online gestellt. Zwar wird Schmetterling auf einer Pflanze bei Dämmerungauch auf Bistumsebene an einer neuen Präsenz gearbeitet, jedoch ist für Ostfriesland die Verortung auf der Dekantsseite sinnvoller. Die Ag hat bereits mehrere Hilfen erarbeitet, so ein Faltblatt, was über die  katho-lische Bestattung informiert, insbesondere auch über die Möglichkeiten besonderer Gottesdienste und Gedenkanlässe, Auf diesem Feld gibt es viele falsche Vorurteile wie: "Die Katholiken lassen keine Urnenbestattung oder gar Seebestattung zu!" oder anderes. Das ist absolut falsch, aber in vielen Köpfen fest verankert. Nicht nur Pastoren, sondern auch ausgebildete Gemeinde- und PastoralreferentInnen haben in unserem Dekanat den Beerdigungsauftrag, Männer wie Frauen. Des weiteren gibt es eine Handreichung für Bestatter, Trauerkarten und das Mühen der Ag, das Thema "Tod und Trauer" aus der Nischenecke herauszuholen und den betroffenen Menschen und der besonderen pastoralen Situation gerecht zu werden. Bild: https://bistum-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2019/04/ray-hennessy-328617-unsplash

Brief des Papstes an die deutschen Gemeinden

Reformen werden in der Kirche immer lauter eingefordert. DIe Bischofskonferenz will sich nun  auf einen synodalen Weg machen, um anzupacken, was angepackt werden muss. Überraschend hat Papst Franziskus einen Brief an die Gemeinden geschrieben, in dem er zu dem angekündigen Projekt seine Gedanken mitteilt. Hier ist der Brief herunterzuladen:

PDF downloaden

Unser Bischof Bode hat darauf zusammen mit der Vorsitzenden des Katholikenrats, Katharina Abeln, eine Stellungnahme verfasst: 
Liebe Schwestern und Brüder in den Gemeinden unseres Bistums!
Papst Franziskus hat uns überraschend einen Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ geschrieben, um in dieser „Zeitenwende“ die Sorgen um die Zukunft der Welt und der Kirche mit uns zu teilen, um uns nahe zu sein und uns „zur Suche nach einer freimütigen Antwort auf die gegenwärtige Situation zu ermuntern“.
Wir sehen in diesem Schreiben viel Ermutigung für unseren synodalen Weg in der katholischen Kirche in Deutschland und auch für den Weg unseres Bistums. Es fordert uns aber auch heraus, den großen Horizont der Evangelisierung und des Lebens mit der ganzen Kirche nicht aus den Augen zu verlieren. So muss unser Weg des Dialoges für alle Ebenen der Kirche offen sein und uns nicht auf die Ebene in unserem Land oder Bistum beschränken. Das ist Anstrengung und Chance zugleich: Die Chance eines nachhaltigen Weges der Erneuerung, der für möglichst viele wieder Ermutigung zu Vertrauen und Glauben sein kann. Die Chance aber auch, mutig die drängenden Fragen unserer Gemeinden zur Sprache zu bringen, gemeinsam um Antworten zu ringen und
neue Schritte zu wagen.
Papst Franziskus bestärkt uns dabei, auf dem ‚synodalen Weg‘, den wir in unserer Kirche gehen wollen, voranzuschreiten, um das „Hinhören zu lernen“ und den immer neuen Horizont zu erkennen, den der Heilige Geist uns schenken will. Er ermahnt uns zu Prozessen, „die uns als Volk Gottes aufbauen, statt nach unmittelbaren Ergebnissen mit voreiligen und medialen Folgen zu suchen, die flüchtig sind wegen mangelnder Vertiefung und Reifung“.
Er fordert uns auf zu einer „pastoralen Bekehrung“, die nicht das Alte „reorganisieren“ will oder spannungsfreie Ruhe sucht, sondern der Evangelisierung dient, die die eigentliche und wesentliche Sendung der Kirche ist. Das Hauptaugenmerk dieser Evangelisierung, in der die Kirche aus sich herausgeht und nicht immer bei sich selbst bleibt, ist die Mitteilung der Freude des Evangeliums an die Menschen. Insbesondere an jene, „die an den Schwellen unserer Kirchentüren, auf den
Stra ßen, in den Gefängnissen, in den Krankenhäusern, auf den Plätzen und in den Städten zu finden sind, dort, wo die neuen Geschichten und Paradigmen entstehen“.
Unzweideutig macht Papst Franziskus klar, dass Evangelisierung nur mit einem „sensus ecclesiae“, einem Leben und Fühlen mit der Kirche und in der Kirche geschehen kann, damit wir nicht den Weitblick der ganzen Kirche verlieren, der Kirche aus allen Völkern und durch alle Zeiten. Er warnt davor, aus dem „kirchlichen WIR“ hinauszugehen und „das Volk Gottes auf eine erleuchtete Gruppe zu reduzieren“. Er beschwört geradezu die Einheit des ganzen Leibes der Kirche, „um sich nicht in Fragen zu verbeißen, die begrenzte Sondersituationen betreffen“.
Gott lässt uns in diese Stunde der Geschichte kommen, „nicht um uns zu beschämen und zu lähmen“, sondern „um unser Herz herauszufordern“, zu entzünden zu Visionen und prophetischen Träumen. „Geben wir uns nicht geschlagen, was auch immer geschehen mag. Nichts soll stärker sein als sein Leben, das uns vorantreibt.“ – so endet das Schreiben des Papstes verbunden mit der Bitte um unser Gebet für ihn. Der Brief des Papstes öffnet uns den Horizont für den ‚synodalen Weg‘ und fordert uns zu freimütigem Dialog heraus!
Osnabrück, den 29. Juni 2019
Katharina Abeln, Vorsitzende des Katholikenrats im Bistum Osnabrück
+Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück

Neue MitarbeiterInnen im Dekanat

Im Dekanat gibt es wieder einige Veränderungen im Personalbereich. Seit April bereits ist Diakon Jürgen Scholz in der PG Overledinger Land tätig. Zum 1. Juni ist mit Katharina Westphal die vakante Stelle in der Tourismuspastoral neu besetzt worden. In Emden gab es gleich zwei Zugänge zum 1. August: Gabi Escher schied aus der Arbeit in der Gemeinde aus. Sie bleibt Krankenhausseelsorgerin in Emden und übernimmt noch Aufgaben im Krankenhaus Weener. Cornelia Dicke begann als pastorale Mitarbeiterin in Christkönig ihre Arbeit, ebenso wie PA Daniel Hagedorn, der in die 3-jährige Assistenzzeit einstieg,

Kirchliche Datenschützer erleichtern Umgang mit Fotos von Minderjährigen

Die Diözesandatenschutzbeauftragten verwerfen ihre bisherige Rechtsauffassung beim Umgang mit Bildern von Minderjährigen: Eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten genügt nun – unter Umständen braucht es nicht einmal die.
Der datenschutzkonforme Umgang mit Fotos, die Kinder und Jugendliche zeigen, ist künftig deutlich einfacher geregelt. Die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten hat in einem am Montag veröffentlichten Beschluss ihre bisherige Rechtsauffassung revidiert: Die Datenschützer sehen es nun als zulässig an, für die Veröffentlichung von Fotos eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten einzuholen, etwa für ein ganzes Schul- oder Kindergartenjahr oder bestimmte Veranstaltungen wie Sommerlager. Die Einwilligung kann bereits bei der Anmeldung oder am ersten Schul- oder Kitatag eingeholt werden. Damit ändert die Konferenz ihre bisherige Position, gemäß der eine Freigabe jedes einzelnen Bildes durch die Sorgeberechtigten nötig war. Wörtlich heißt es in dem neuen Beschluss: "Das Erfordernis, dass das konkrete Bild im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Einwilligungserklärung vorliegen soll, entfällt."
Quellbild anzeigenUnter Umständen kann auf Einwilligungen ganz verzichtet werden. Neben der Einwilligung sieht die Konferenz für die Erhebung (Fotografieren) und die Veröffentlichung nun auch eine Interessensabwägung als mögliche Rechtsgrundlage an. Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen auch auf eine explizite Einwilligung der Sorgeberechtigten verzichtet werden. Auf der Grundlage einer Interessensabwägung zwischen Einrichtung und Abgebildeten können damit Bilder erhoben und veröffentlicht werden, ohne dass eine Einwilligung eingeholt werden muss. Als Kriterien dafür nennt der Beschluss den Paragraph 23 des Kunsturhebergesetzes. Darin sind verschiedene Ausnahmen von der Erfordernis einer Einwilligung genannt wie etwa "Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen", Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte und Bilder, auf denen die abgebildete Person nur als "Beiwerk" neben dem eigentlichen Motiv erscheint. Bereits im Juli 2018 hatte die Konferenz darauf hingewiesen, dass diese Rechtsgrundlage unter bestimmten Umständen anwendbar sei.
Mit dem Beschluss, der bereits am 4. April verabschiedet und erst jetzt veröffentlicht wurde, hebt die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten erstmals eine vorher getroffene Aussage explizit auf. Beschlüsse der Konferenz, der die fünf Diözesandatenschutzbeauftragten Deutschlands angehören, haben keine Gesetzeskraft; sie dokumentieren die Rechtsauffassung der kirchlichen Aufsichtsbehörden, die sie bei ihrer Arbeit anwenden. Gegen konkrete Entscheidungen der Diözesandatenschutzbeauftragten kann auf dem Rechtsweg vorgegangen werden. Dazu wurden eigens kirchliche Datenschutzgerichte eingerichtet.
Seit dem 24. Mai 2018 gilt in der katholischen Kirche in Deutschland das Gesetz über den kirchlichen Datenschutz, das weitgehend den staatlichen Regelungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung entspricht. Um die Praktikabilität des kirchlichen Datenschutzes hat sich seither eine Debatte in der Kirche entsponnen. Verbände wie die Gesellschaft katholischer Publizisten und Experten aus Öffentlichkeitsarbeit und Pastoral kritisierten einzelne Regelungen deutlich. Fälle wie der einer Kita, in deren Publikationen Fotos von Kindern geschwärzt wurden, gingen durch die Presse. Zuletzt hatte der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) Anfang Mai eine Stellungnahme verabschiedet, in der unter anderem eine Überprüfung der Regeln für den Umgang mit Einverständniserklärungen bei Fotos von Minderjährigen gefordert wurde. (fxn)

Handeln

Im Augenblick wird die Fragehttps://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ83mfjwP1KKiC3wtf-e5WS8UP__WK8T8-Zgo8P0NL-HuHWt_nw
nach der Hoffnung an vielen Stellen gestellt.
Sie irritiert mich,
denn sie wird oft lamentierend                                  
und vor allem Handeln gestellt.                            
Erst will man in der Aussicht versichert sein,
dass alles gut geht,
allenfalls will man dann handeln
und seinen Teil zum guten Ausgang beitragen.    
Vielleicht sollten wir die Frage
nach dem guten Ausgang vergessen,
denn sie ist nicht beantwortbar.
Es garantiert uns keiner,
dass das Leben auf der Erde
in absehbarer Zeit nicht kollabiert,
auch kein Regenbogen.
Hoffen heißt: handeln, als hoffte man.
Hoffen lernt man dadurch,
dass man handelt, als sei Rettung möglich.  

                                                     Fulbert Steffensky in Pax-Post 1-2019

 

Gott geht uns voraus

Gott geht uns voraus
lockt uns
ins neue Leben,
lacht uns entgegen,
wenn
Mutlosigkeit
ihre Schatten
wirft.
Wir werden
Neuland
entdecken,
Wegzeichen,
Himmel
hinter dem
Horizont.

www.anderezeiten.de, in: Pfarrbriefservice.deBild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Das Dekanatsbüro ist umgezogen

Die Kita in Aurich brauchte mehr Platz - und so wechselt ein Teil des Jugendbüros in den Raum, der bisher das Dekanatsbüro beherbergt.Wohin dann mit dem Dekanatsbüro? Da es keine weiteren Möglichkeiten gab, wurde folgende Lösung beschlossen: Das Dekanatsbüro zieht mit Schränken etc. in einen Raum im Gemeindehaus in Esens. In Aurich, im Caritas-Haus, wird es in einem Raum, der von mehreren Mitarbeiterinnen benutzt wird, eine Docking Station geben, um auch dort arbeiten zu können. Mindestens an einem Tag der Woche werde ich dann in Aurich anzutreffen sein, ansonsten aber auch auf dem Weg in andere Orte sicher immer wieder dort auch auftauchen. Das Ganze hat für mich zwei Seiten: eine bedauerliche, da die echt gute Bürogemeinschaft oben im Jugendbüro zu Ende geht - damit auch der Kaffee, den Hildegard Breucksch so einfach vorbeibringt, wenn sie vor Ort ist, die kollegialen Gespräche zwischendurch, die Hilfestellungen bei Problemen oder das Austauschen von Materialien....Andererseits entfällt die tägliche Anfahrt nach Aurich, die gerade morgens immer viel Zeit kostet.
Gut -alles hat einen Anfang- oft mit einem Zauber- aber alles hat auch ein Ende. Danke für die guten Jahre oben im Jugendbüro! Jetzt geht es wieder mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle - aber Aurich ist fest eingeplant. Der Kontakt wird dünner, aber er reißt nicht. Die KJO machte den Umzug. Danke!!! Die E-mail-Adresse ist die gleiche geblieben, eine neue Festnetznummer gibt es:  04971-912436. EIne Handy-Nummer folgt.

 

Glauben

Manchmal stößt man ja auf Sätze, auf Spruchweisheiten, die bestechend sind, einladen zum Lachen oder zur Zustimmung, die die Stirne runzeln lassen oder aufregen....

Nachfolgend eine solche kleine Weisheit von Albert Schweitzer:

"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

Wie wahr! Glauben und Glauben leben gehören eben doch untrennbar zusammen, oder wie andere es gesagt haben: Kampf und Kontemplation (Frère Roger), Politik und Mystik (Johann Baptist Metz).

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.