Neuer Kurs für WortgottesdienstleiterInnen

Es ist gar nicht so selten, dass in unserem Dekanat Wortgottesdienste gefeiert werden - auch an Sonntagen. Und solange sich die Zulassungsbedingungen zur Ordination nicht ändern, werden diese vermehrt an die Stelle der Eucharistiefeiern treten müssen. Es hat sich nun ein neuer Bedarf in der PG Leer-Oldersum-Weener, die in diesem Bereich schon lange vorn ist, herauskristallisiert: durch das Alter der WGD-LeiterInnen, durch Wegzug, durch die doch hohe zeitliche und inhaltliche Beanspruchung, einem solchen Gottesdienst vorzustehen.
Deshalb bietet das Dekanat einenn Kurs für neue Interessenten an, der ab Oktober an vier Samstagen iin Leer stattfinden wird. Er ist jedoch auch offen für TeilnehmerInnen aus anderen Gemeinden. Im Moment sind 2 Termine im Oktober angedacht, jeweils vor und nach den Herbstferien, dann der 9. November und ein Termin im Januar, angedacht ist der 11.1. 2020,

Näheres in Kürze hier und in einem Anschreiben an die Gemeinden.

 

Gemeinsame Konferenz der Hauptamtlichen des Dekanats und der Ag der Pfarrgemeinderäte

Einmal im Jahr gibt es eine gemeinsame Konferenz der Hauptamtlichen und der ehrenamtlichen GremienvertreterInnen im Dekanat. Es geht dann immer um übergeordnete Fragen, in diesem Jahr um die Zukunft kirchlichen Lebens im Dekanat. Neue Leitungsmodelle, neue Aufgaben, ein gerichteter Blick auf die Veränderungen im Sozialraum unserer Gemeinden lassen dann schon erkennen, in welche RIchtung es gehen muss. Eines ist aber klar: so wie immer geht es nicht mehr weiter - dafür differenzieren sich die Gemeinden immer weiter, dafür gibt es neue Betätigungsfelder außerhalb von Gemeinde, die gesellschaftlich hoch anerkannt sind und in denen wir als Christen mitwirken müssen, z.B. in der Hospizarbeit, Nicole Muke vom Fachbereich Gemeindeentwicklung/ Gemeindeberatung wird den inhaltlichen Teil der Zusammenkunft steuern. Anschließend geht es um konkrete Infos und Entwicklungen im Dekanat. Die Zusammenkunft ist in diesem Jahr in Langholt/Westrhauderfehn.

Neue MitarbeiterInnen im Dekanat

Im Dekanat gibt es wieder einige Veränderungen im Personalbereich. Seit April bereits ist Diakon Jürgen Scholz in der PG Overledinger Land tätig. Zum 1. Juni ist mit Katharina Westphal die vakante Stelle in der Tourismuspastoral neu besetzt worden. In Emden gibt es gleich zwei Zugänge zum 1. August: Gabi Escher scheidet aus der Arbeit in der Gemeinde aus. Sie bleibt Krankenhausseelsorgerin in Emden und übernimmt noch Aufgaben im Krankenhaus Weener. Cornelia Dicke wird als pastorale Mitarbeiterin in Christkönig ihre Arbeit beginnen, ebenso wie PA Daniel Hagedorn, der in die 3-jährige Assistenzzeit einsteigt.

Kirchliche Datenschützer erleichtern Umgang mit Fotos von Minderjährigen

Die Diözesandatenschutzbeauftragten verwerfen ihre bisherige Rechtsauffassung beim Umgang mit Bildern von Minderjährigen: Eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten genügt nun – unter Umständen braucht es nicht einmal die.
Der datenschutzkonforme Umgang mit Fotos, die Kinder und Jugendliche zeigen, ist künftig deutlich einfacher geregelt. Die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten hat in einem am Montag veröffentlichten Beschluss ihre bisherige Rechtsauffassung revidiert: Die Datenschützer sehen es nun als zulässig an, für die Veröffentlichung von Fotos eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten einzuholen, etwa für ein ganzes Schul- oder Kindergartenjahr oder bestimmte Veranstaltungen wie Sommerlager. Die Einwilligung kann bereits bei der Anmeldung oder am ersten Schul- oder Kitatag eingeholt werden. Damit ändert die Konferenz ihre bisherige Position, gemäß der eine Freigabe jedes einzelnen Bildes durch die Sorgeberechtigten nötig war. Wörtlich heißt es in dem neuen Beschluss: "Das Erfordernis, dass das konkrete Bild im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Einwilligungserklärung vorliegen soll, entfällt."
Quellbild anzeigenUnter Umständen kann auf Einwilligungen ganz verzichtet werden. Neben der Einwilligung sieht die Konferenz für die Erhebung (Fotografieren) und die Veröffentlichung nun auch eine Interessensabwägung als mögliche Rechtsgrundlage an. Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen auch auf eine explizite Einwilligung der Sorgeberechtigten verzichtet werden. Auf der Grundlage einer Interessensabwägung zwischen Einrichtung und Abgebildeten können damit Bilder erhoben und veröffentlicht werden, ohne dass eine Einwilligung eingeholt werden muss. Als Kriterien dafür nennt der Beschluss den Paragraph 23 des Kunsturhebergesetzes. Darin sind verschiedene Ausnahmen von der Erfordernis einer Einwilligung genannt wie etwa "Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen", Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte und Bilder, auf denen die abgebildete Person nur als "Beiwerk" neben dem eigentlichen Motiv erscheint. Bereits im Juli 2018 hatte die Konferenz darauf hingewiesen, dass diese Rechtsgrundlage unter bestimmten Umständen anwendbar sei.
Mit dem Beschluss, der bereits am 4. April verabschiedet und erst jetzt veröffentlicht wurde, hebt die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten erstmals eine vorher getroffene Aussage explizit auf. Beschlüsse der Konferenz, der die fünf Diözesandatenschutzbeauftragten Deutschlands angehören, haben keine Gesetzeskraft; sie dokumentieren die Rechtsauffassung der kirchlichen Aufsichtsbehörden, die sie bei ihrer Arbeit anwenden. Gegen konkrete Entscheidungen der Diözesandatenschutzbeauftragten kann auf dem Rechtsweg vorgegangen werden. Dazu wurden eigens kirchliche Datenschutzgerichte eingerichtet.
Seit dem 24. Mai 2018 gilt in der katholischen Kirche in Deutschland das Gesetz über den kirchlichen Datenschutz, das weitgehend den staatlichen Regelungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung entspricht. Um die Praktikabilität des kirchlichen Datenschutzes hat sich seither eine Debatte in der Kirche entsponnen. Verbände wie die Gesellschaft katholischer Publizisten und Experten aus Öffentlichkeitsarbeit und Pastoral kritisierten einzelne Regelungen deutlich. Fälle wie der einer Kita, in deren Publikationen Fotos von Kindern geschwärzt wurden, gingen durch die Presse. Zuletzt hatte der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) Anfang Mai eine Stellungnahme verabschiedet, in der unter anderem eine Überprüfung der Regeln für den Umgang mit Einverständniserklärungen bei Fotos von Minderjährigen gefordert wurde. (fxn)

Auch in 2019 - Kulturnacht der KIrchen in Leer

Buntes Unterhaltungs-Angebot am 28. Juni ab 19.30 Uhr / Auch die Geselligkeit an Ständen mit Getränken und Brezeln soll gepflegt werden

kkl Leer. „Wir halten Ausschau nach der Kulturnacht.“ Das sagten schmunzelnd die Verantwortlichen der Leeraner Altstadtkirchengemeinden. In jedem Jahr lassen sie sich etwas Originelles einfallen, um auf das vielseitige Programm in der Lutherkirche, der Kirche St. Michael und der Großen Kirche aufmerksam zu machen. Diesmal ließen sie unter Verstärkung eines Fernrohrs die Veranstaltung symbolisch schon einmal näher rücken.
Für den 28. Juni – wie immer am Freitag vor Ferienbeginn – ist das stimmungsvolle ökumenische Miteinander in und um die drei Gotteshäuser herum angesagt. Karl Fleßner, Kirchenvor-standsvorsitzender der Lutherkirchengemeinde, Pastor Uwe Wiarda von der Reformierten Gemeinde und Pastor Martin Stührenberg von der katholischen Gemeinde St. Michael freuen sich auf die mittlerweile 16. Kulturnacht.
Zwischen 19.30 Uhr und Mitternacht sind die Kirchen geöffnet. Außerdem gibt es von 0.15 Uhr bis 1 Uhr eine „Musik für Nachtschwärmer“ im Lutherhaus. Die war im vergangenen Jahr erstals angeboten worden. „Weil sie gut angekommen ist, haben wir sie erneut ins Programm aufgenommen“, sagte Karl Fleßner. „Les Trois“ werden wieder unter dem Motto „Von Chanson bis Bossa Nova“ singen und spielen. Zu hören sind Evelyne Delcour (französischer Gesang), Edo Sieberns (Gitarre) und Jens Bonow (akustische und elektrische Percussion).
Vorher können die Besucher von Kirche zu Kirche schlendern und die Darbietungen genießen. Die Pausen bieten Gelegenheit, bei Wein, Wasser und Brezeln Geselligkeit zu pflegen. Unter den Darbietenden sind viele gute Bekannte aus den vergangenen Jahren. Kulturnacht-Premiere hat der Popchor „Nice An’loose“ aus Anloo in den Niederlanden.
Mitwirkende sind außerdem: Winfried Dahlke (Orgelmusik); Gospelchor „Blue Note“ der Lutherkirche; Ulrike Böhmer (Kirchenkabarett), Chor „Voices“ (Pop, Latin und Soul), „Akustika-venue sideways“ (Ralf Papendick, Holger Siemann, Jens Bonow feat. Sylvie Gühmann); Heiko Ahrend („Me and my Guitar“), Andreas Scheepker (Krimilesung), Uwe Heger und Francien Janse-Balzer (Orgel und Saxofon).
Stündlich wechselt das Programm. Dazwischen gibt es 15-Minuten-Pausen und um 21.15 Uhr eine Dreiviertelstunde Zeit, um beim geselligen Miteinander keine Darbietung versäumen zu müssen. Die Programme liegen rechtzeitig in den Kirchen aus.
„Der Eintritt bleibt frei“, betonten die Sprecher der Gemeinden. Zum einen ermögliche das der Einsatz von rund 50 Ehrenamtlichen. Dankbar sei man aber auch für die finanzielle Unterstützung durch die Sparkassen-Kulturstiftung LeerWittmund. Zum Bild:
„Wir halten Ausschau nach der Kulturnacht“, sagten (von links) Pastor Uwe Wiarda, Pastor Martin Stührenberg und Kirchenvorstandsvor-sitzender Karl Fleßner in der Kirche St. Michael. Am 28. Juni gibt es zum 16. Mal die Veranstaltung der Altstadtkirchengemeinden.

Foto: Dübbel

Lebensraum Psalmen - Wanderausstellung im Dekanat hat Halbzeit erreicht

Ein Lebensraum sind die biblischen Psalmen wirklich: In ihnen hat unser ganzes Leben Platz – Höhen und Tiefen, Freude und Ärger, Jubel und Verzweiflung über Gott und die Menschen, Klage und Dank. Seit 3.000 Jahren beten Juden und Christen ihr Leben in die Psalmen hinein. Die existentiellen Texte sind vielfältig mit unserer Liturgie verbunden – und sprechen Menschen an, die nicht in der Kirche verwurzelt sind: Kunst, Musik und Literatur zeugen davon. LEBENS.RAUM PSALMEN ermöglicht es, fünf Psalmenräume zu betreten und die eigene Lebens- und Glaubenserfahrung mit den Psalmen, mit Texten, Bildern, Kunstwerken und mit anderen Menschen ins Gespräch zu bringen:
SOZIAL.RAUM Das Unrecht schreit zum Himmel, doch die Psalmen mahnen unermüdlich Recht und Gerechtigkeit für alle Menschen an | Psalm 146
WELTEN.RAUM Beim Blick ins Universum stellt sich die Frage nach Geborgenheit und Verantwortung angesichts von Gottes Schöpfung | Psalm 104
FREI.RAUM Eine Einladung, Vertrauen zu wagen und anderen Vertrauen zu ermöglichen | Psalm 23

DUNKEL.RAUM Verzweiflung, Klage und selbst Flüche vor Gott sind erlaubt | Psalm 88
KLANG.RAUM Eine Begegnung mit der jüdischen und christlichen Tradition des Psalmengebets | Psalm 84

Die Ausstellung ist auf Wanderschaft: mit je einem Themenraum in St. Bonifatius, Westrhauderfehn-Langholt, in der Kapelle des Borromäus-Hospitals in Leer, auf Borkum in Maria Meeresstern, in St. Ludgerus, Norden und in St. Willehad, Esens. Vor Ort gibt es zur Ausstellung auch noch unterschiedliche Begleitprogramme, über die Flyer und Plakate informieren. Dazu gehörten und gehören z.B. ein workshop "Sakraler Tanz", eine Malwerkstatt für Kinder, diverse Andachten mit besonderer musikalischer Ausgestaltung oder die Aufführung des Films "Von Göttern und Menschen".

Handeln

Im Augenblick wird die Fragehttps://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ83mfjwP1KKiC3wtf-e5WS8UP__WK8T8-Zgo8P0NL-HuHWt_nw
nach der Hoffnung an vielen Stellen gestellt.
Sie irritiert mich,
denn sie wird oft lamentierend                                  
und vor allem Handeln gestellt.                            
Erst will man in der Aussicht versichert sein,
dass alles gut geht,
allenfalls will man dann handeln
und seinen Teil zum guten Ausgang beitragen.    
Vielleicht sollten wir die Frage
nach dem guten Ausgang vergessen,
denn sie ist nicht beantwortbar.
Es garantiert uns keiner,
dass das Leben auf der Erde
in absehbarer Zeit nicht kollabiert,
auch kein Regenbogen.
Hoffen heißt: handeln, als hoffte man.
Hoffen lernt man dadurch,
dass man handelt, als sei Rettung möglich.  

                                                     Fulbert Steffensky in Pax-Post 1-2019

 

Gott geht uns voraus

Gott geht uns voraus
lockt uns
ins neue Leben,
lacht uns entgegen,
wenn
Mutlosigkeit
ihre Schatten
wirft.
Wir werden
Neuland
entdecken,
Wegzeichen,
Himmel
hinter dem
Horizont.

www.anderezeiten.de, in: Pfarrbriefservice.deBild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Das Dekanatsbüro ist umgezogen

Die Kita in Aurich brauchte mehr Platz - und so wechselt ein Teil des Jugendbüros in den Raum, der bisher das Dekanatsbüro beherbergt.Wohin dann mit dem Dekanatsbüro? Da es keine weiteren Möglichkeiten gab, wurde folgende Lösung beschlossen: Das Dekanatsbüro zieht mit Schränken etc. in einen Raum im Gemeindehaus in Esens. In Aurich, im Caritas-Haus, wird es in einem Raum, der von mehreren Mitarbeiterinnen benutzt wird, eine Docking Station geben, um auch dort arbeiten zu können. Mindestens an einem Tag der Woche werde ich dann in Aurich anzutreffen sein, ansonsten aber auch auf dem Weg in andere Orte sicher immer wieder dort auch auftauchen. Das Ganze hat für mich zwei Seiten: eine bedauerliche, da die echt gute Bürogemeinschaft oben im Jugendbüro zu Ende geht - damit auch der Kaffee, den Hildegard Breucksch so einfach vorbeibringt, wenn sie vor Ort ist, die kollegialen Gespräche zwischendurch, die Hilfestellungen bei Problemen oder das Austauschen von Materialien....Andererseits entfällt die tägliche Anfahrt nach Aurich, die gerade morgens immer viel Zeit kostet.
Gut -alles hat einen Anfang- oft mit einem Zauber- aber alles hat auch ein Ende. Danke für die guten Jahre oben im Jugendbüro! Jetzt geht es wieder mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle - aber Aurich ist fest eingeplant. Der Kontakt wird dünner, aber er reißt nicht. Die KJO machte den Umzug. Danke!!! Die E-mail-Adresse ist die gleiche geblieben, eine neue Festnetznummer gibt es:  04971-912436. EIne Handy-Nummer folgt.

 

Glauben

Manchmal stößt man ja auf Sätze, auf Spruchweisheiten, die bestechend sind, einladen zum Lachen oder zur Zustimmung, die die Stirne runzeln lassen oder aufregen....

Nachfolgend eine solche kleine Weisheit von Albert Schweitzer:

"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

Wie wahr! Glauben und Glauben leben gehören eben doch untrennbar zusammen, oder wie andere es gesagt haben: Kampf und Kontemplation (Frère Roger), Politik und Mystik (Johann Baptist Metz).

We need to talk, God

Eine witzige Bank in einer Bushaltestelle- wo, ist nicht bekannt, aber im Hintergrund sind Palmen zu sehen. Vielleicht ist es Indien. In Deutschland wäre die Inschrift auf der Bank sicherlich ein Aufreger: "Religion darf sich im öffentlichen Raum nicht so breit machen" hieße es aus vielen Ecken. Provokation!"... Aber ist es das wirklich?

Wir müssen miteinander reden - das ist immer notwendig in menschlichen Beziehungen, aber daraus besteht ja auch Religion. Das Gespräch zwischen Gott und Menschen oder besser, die Ansprache Gottes und die Antwort des Menschen. Im Gespräch mit Gott langsam erkennen, was er meint mit seiner Schöpfung, mit dem Menschen.., erkennen, wo Segen drauf liegt und was an den Abgrund führt. Ja, es wäre gut, wenn es gerade jetzt, in der Ferienzeit das auch mal wieder ein Stündchen hätte und von uns aus gesagt würde: We need to talk, God.      
                                                                                    Bild: Simone El in www.pfarrbriefservice.de

Na, Gott sei Dank!
Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik bei Aufführungen auf Gemeindeveranstaltungen und Konzerten verständigt. Die Kirchengemeinden müssen die Vergütungen für die musikalischen Aufführungen nun nicht mehr selbst zahlen.
Der neu ausgehandelte Vertrag zwischen der katholischen Kirche und der GEMA hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das gibt den katholischen Einrichtungen langfristig Planungs- und Rechtssicherheit bei der Durchführung der Veranstaltungen. Durch die Pauschalzahlung sind zahlreiche Veranstaltungen der kirchlichen Einrichtungen abgedeckt. Konzerte der Ernsten Musik oder Gospelgesang unterliegen lediglich einer Meldepflicht. Nur Konzerte der Unterhaltungsmusik sind vom Vertrag nicht erfasst und sind sowohl zu melden als auch zu vergüten. Zudem wurde der Vertrag mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen. Somit sind bereits durchgeführte und gemeldete Veranstaltungen nachträglich von der neuen pauschalen Regelung erfasst. Bereits gestellte Rechnungen werden von der GEMA storniert, gegebenenfalls bereits bezahlte Rechnungen werden zurückerstattet.
„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit der GEMA wieder eine vertragliche Regelung für die Musiknutzungen bei Aufführungen in kirchlichen Einrichtungen zu erreichen“, sagt Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Geschäftsführer des VDD.
In den Verhandlungen in 2017 konnte zunächst keine Einigung über einen neuen Pauschalvertrag zur Abdeckung von Musiknutzungen auf Kirchenfesten und in Konzerten erreicht werden. Zu weit lagen die Vorstellungen über die Geltungsdauer des Vertrages, über den Umfang der vertraglich zu vereinbarenden Meldepflichten und über die Höhe der jährlich zu zahlenden Vergütung auseinander.
Die Kündigung des bisher geltenden Pauschalvertrages durch die GEMA hatte vielfach zu erheblichen Verunsicherungen in den Pfarreien und Gemeinden geführt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dem neuen Pauschalvertrag eine gute Vereinbarung sowohl für die Urheber der Musikwerke als auch für unsere Einrichtungen gefunden wurde“, so Langendörfer.
Der VDD hat das Mandat, für die (Erz-)Diözesen und deren Einrichtungen in Deutschland Verträge mit den Verwertungsgesellschaften zu schließen.
Hinweis:
Das aktualisierte Merkblatt zur Nutzung von Musikwerken bei kirchlichen Feiern (GEMA) sowie der aktualisierte Fragebogen zu Musiknutzungen bei Konzerten und Veranstaltungen von Kirchengemeinden (VDD, GEMA) sind unter „Über uns – Verband der Diözesen Deutschlands – Dokumente“ verfügbar.

                         Quelle: www. Deutsche Bischofskonferenz.de   Pressemeldung vom 6. Juni 2018

Personalveränderungen im Dekanat

Es hat sich einiges getan und setzt sich fort: personelle Veränderungen in unseren Hauptamtlichenreihen.

Jennifer Schulte-Schmidt ist vom Bistum nach erfolgreichem Abschlusses ihrer Prüfung dauerhaft in den kirchlichen Dienst übernommen worden. Des weiteren ist in der "PG Overledingerland", wie sie sich jetzt nennt, Diakon Ralf Denkler als Koordenator nach Papenburg gewechselt. Hans Husmann kam dafür als Gemeindereferent in die PG, die zum 1.4. auch noch einen  neuen Diakon berkommen wird. In der Pfarreiengemeinschaft "Küste" vollzieht sich ein Wechsel an der Spitze: Pfr. Heuermann verließ bereits  die Küste.An seiner Stelle kommt zum 1.2.2019 Pfr. Christoph Hentschel, der bereits einmal eine zweijährige Amtszeit in Esens und Langeoog hatte.

Fotogalerie - auch in 2017

Jedes Jahr gibt es Ereignisse in den ostfriesischen Gemeinden oder auch auf Dekanatsebene, die für alle, die sich für katholische Kirche interessieren, wert sind, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Während die Wortbeiträge auf der Dekanatshomepage dann aber wieder verschwinden, bleiben Bilder, die davon berichten, in einer Jahres-Fotogalerie erhalten. Vielleicht haben Sie diese Galerien, von denen es nun schon fünf Jahrgänge gibt, besher übersehen, das sie oberhalb derPräsentationsleiste angebracht ist. Ich wünsche mir, dass dort auch von Ihnen und Euch Bilder aus Gemeindeleben oder Aktionen, die für alle interessant sind, eingebracht werden, so dass die Galerie während des Jahres wächst. Einfach per mail, möglichst schon für die web-Verwendung bearbeitet, an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es ist auch spannend, die letzten Jahrgänge mal anzusehen....

Noten kopieren? - Die neue Rechtslage

Immer wieder gibt es Unsicherheiten über das Recht, Noten und Lieder für den Gebrauch in den Kirchengemeinden zu kopieren. Oft wird dies einfach getan im Glauben, durch den Sammelvertrag der deutschen Diözesen sei dies erlaubt. Das ist aber nicht so. Nachdem der Vertrag sogar seitens der VG Musik gekündigt worden war, ist nun ein neues Übereinkommen geschafft, das auch Rechtssicherheit gibt. Dieser Vertrag ist von Diözersanmusikdirektor Martin Tigges weitergeleitet worden und hier als PDF-Dokument zu lesen:

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Ostfriesland: Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften

Im Dekanat Ostfriesland sind die Vorgaben des Perspektivplans erreicht: Das Dekanat Ostfriesland besteht aus 17 Gemeinden mit insgesamt 23 Kirchen und zwei Kapellen, die sich im Zuge des Perspektivplans 2018 zurzeit wie folgt in 5 Pfarreiengemeinschaften aufstellen:

 

Pfarreiengemeinschaft „Küste“ mit 7695 Gemeindemitgliedern
         Norden, Norderney, Juist, Baltrum, Esens, Langeoog und Spiekeroog

Pfarreiengemeinschaft „NeuAuWieWitt“ mit 7574 Gemeindemitgliedern
         Neustadtgödens, Aurich, Wiesmoor und Wittmund

Pfarreiengemeinschaft  MOWELELE mit 7992 Gemeindemitgliedern
         Leer St. Michael, Leer St. Marien, Oldersum, Weener

Pfarreiengemeinschaft "Overledingerland" mit 9239 Gemeindemitgliedern
         Westrhauderfehn - Flachsmeer

Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum mit 6066 Gemeindemitgliedern
         Emden - Borkum

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