Diakon Peter Eßer verstorben

Im Kreise seiner Angehörigen verstarb gestern abend Diakon Peter Eßer. Peter Eßer wurde 1977 als einer der ersten ständigen Diakone im Bistum geweiht. Neben seiner Tätigkeit als Studienrat war er als Diakon in  St.Marien, Leer tätig, im Predigt- und Beerdigungsdienst, sowie in der Altenpastoral. Im Jahr 2013 wurde er in den Ruhestand versetzt, aber trotzdem übernahm er immer wieder Aufgaben im der Gemeinde. Vor wenigen Wochen konnte er seine 40-jährriges Diakonenjubiläum feiern, sowie auch seine Goldene Hochzeit.

Die Eucharistiefeier für den Verstorbenen ist am Montag, 3. 7. um 13.00 Uhr in St. Marien, anschließend die Beerdigung auf dem neuen reformiereten Friedhof in de Augustastraße. Gedenken wir des Verstorbenen im Gebet.

Augen auf vor Rechtspopulismus!

Die Dekanatskonferenz OStfrielaand und die AG der Pfarrgemeideräte trafen sich am Freitag in Langholt zur jährlichen gemeinsamen Sitzung. Inhaltlich ging es um ein wichtiges Thema: Der Rechtspopulismus und seine Verwerfungen der Demokratie. Als Referent sprach Dr. Michael Reitemeyer von LWH Lingen und machte am Parteiprogramm der AFD klar, wie selbstverständlich dort die jetzigen politischen Strukturen und Akteure verächtlich gemacht werden, wie diffuse Feindbilder entworfen und zu einer existentiellen Bedrohung Deutschlands überhöht werden. Dabei beanspruchen die Rechten, als einzige politische Kraft "die Wahrheit" zu sagen und anders als die von ihnen so niedergemachten "Eliten" das Wohl des Volkes im Auge zu haben. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, wie wichtig es ist, Diffenzierung zu üben, einerseits die Ängste mancher, die sich abgehängt fühlen, auch wahrzunehmen und dann aber auch gegen grobschlächtiges Schwarz-Weiß-Denken, das keine zukunftstauglichen Lösungen anbietet, anzugehen. Viele TeilnehmerInnen konnten eigene Erfahrungen mit Mobbing in der Schule, mit Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit und anderes einbringen und deutlich machen, wie wichitg es ist, genau hinzuschauen, sich nicht von schnellen Parolen treiben zu lassen und immer auch tatsächlich das Wertefundament unserer Gesellschaft zu vergewissern.  Das Thema ist mit einer solchen Veranstaltung keineswegs abgehandelt, sondern braucht eine Fortsetzung, darin waren sich alle Teilnehmenden einig.

 

Weltfriedenstreffen in Münster und Osnabrück

Vom 9. bis 12. September 2017 findet in Münster und Osnabrück das internationale Friedenstreffen "Wege des Friedens - Religionen und Kulturen im Dialog" statt. Männer und Frauen der verschiedenen Religionen und Kulturen treffen sich drei Tage zum gemeinsamen Dialog und Gebet, einer neben dem anderen.

Führende Repräsentanten von Kirchen und Religionen aus aller Welt sowie tausende Teilnehmer werden sich vom 9.bis 12. September 2017 in den Domstädten treffen.
„Es ist für uns eine Ehre und eine große Freude, Sie alle für September nächsten Jahres nach Deutschland einzuladen“, sagten der Osnabrücker Generalvikar Theo Paul und der Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn im vergangenen September, zum Abschluss des Treffens 2016 im italienischen Assisi. Beide hatten mit einer Delegation aus Osnabrück und Münster an dem Friedenstreffen teilgenommen.
Die Teilnahme am Weltfriedenstreffen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ermöglicht den Zugang zur Abschlusszeremonie auf dem Marktplatz in Osnabrück und einen bevorzugten Einlass bei den Diskussionspodien in Münster. Die Anmeldedaten können vor Ort in Osnabrück (Forum am Dom, Domhof 12, 49074 Osnabrück) und in Münster (Dom-Laden „Das kleine Paradies“, Spiegelturm 2, 48143 Münster) abgegeben werden. Die Anmeldung ist auch online möglich, und zwar per E-Mail unter Angabe von Namen, Adresse und Geburtsdatum an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode äußerte seine Freude über die Entscheidung, das große Treffen der Religionen in Münster und Osnabrück stattfinden zu lassen: „Beide Städte stehen für das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Hier wurde im gesamteuropäischen Friedenskongress in den Jahren 1641 bis 1648 der Westfälische Friede geschlossen“, betonte Bode. Die beiden Friedensstädte Münster und Osnabrück seien daher aufgrund ihrer Geschichte „Orte des Dialogs und der Verständigung“. Bode: „Es ist deshalb ein gutes Zeichen, dass sich die Vertreter der Religionen hier treffen, um den Frieden in der Welt zu fördern.“ Münsters Bischof Felix Genn sagte, das Ziel des Treffens sei es, Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und Ländern zusammen zu führen. „Es geht bei dem Treffen um alle Facetten des Friedens, den innerkirchlichen Frieden, aber auch den Frieden in der Welt“, erkläre Genn. Er habe bereits an Treffen der Gemeinschaft in Aachen und München teilgenommen und erlebt, wie Buddhisten, Hindus, Muslime, Juden und Christen verschiedener Konfessionen und Kirchen sich versammeln und „Friedensprojekte bauen“.

 

 

Personalveränderungen im Dekanat

Es hat sich einiges getan und setzt sich fort: personelle Veränderungen in unseren Hauptamtlichenreihen.

In Esens ist Pastor Karl Terhorst in den Ruhestand verabschiedet worden und Pastor Marco Risse wird nach einer Renovierung in das dortige Pfarrhaus einziehen und in der PG Küste arbeiten. Mit seinen 40 Jahren ist er der jüngste Priester in unserem Dekanat. Diakon Markus Fuhrmann, tätig auf Norderney ist in das Bistum Onsabrüclk inkardiniert worden. In der PG Neuauwiewitt hat Daniel Gauda eine duale Ausbildung begonnen, die ihn dann nach Abschluss in die Gemeindereferentenausbildung bringen wird. Er wohnt mit seiner Familie in Wiesmoor. Kyra Watermann aus der gleichnamigen PG wird Aurich zum 1.8. verlassen und in das nördliche Emsland wechseln. Natalia Löster, jetzt im Bereich Tourismus tätig, steigt zum 1.8. in die Ausbildung zur Pastoralreferentin ein, ihre Kollegin Carolin Hanke hat hier bereits mit einem Seiteneinstieg begonnen.
Im Bereich der Jugendarbeit wurde die Stelle für eine(n) weitere Jugendreferentin/referenten ausgeschrieben. Jettzt ist die Entscheidung gefallen: zum 15.8. beginnt Annabell Nielen ihre Arbeit mit den Jugendlichen im Dekanat. Demnächst mehr.

Safe the date! Dekanatsmessdienertag 2017

Eben kam die Nachricht aus dem Dekanatsjugendbüro:
Der DEKANATSMESSDIENERTAG für alle MessdienerInnen in Ostfriesland am 16.9. 2017 läuft unter dem Motto:
Volle Fahrt voraus zum PADDLE & PRAY am Timmeler Meer
von 11.00 bis 18.00 Uhr  Nähere Infos folgen demnächst. Aber schon mal vormerken und weitersagen!

 

 

 

Fotogalerie - auch in 2017

Jedes Jahr gibt es Ereignisse in den ostfriesischen Gemeinden oder auch auf Dekanatsebene, die für alle, die sich für katholische Kirche interessieren, wert sind, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Während die Wortbeiträge auf der Dekanatshomepage dann aber wieder verschwinden, bleiben Bilder, die davon berichten, in einer Jahres-Fotogalerie erhalten. Vielleicht haben Sie diese Galerien, von denen es nun schon fünf Jahrgänge gibt, besher übersehen, das sie oberhalb derPräsentationsleiste angebracht ist. Ich wünsche mir, dass dort auch von Ihnen und Euch Bilder aus Gemeindeleben oder Aktionen, die für alle interessant sind, eingebracht werden, so dass die Galerie während des Jahres wächst. Einfach per mail, möglichst schon für die web-Verwendung bearbeitet, an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es ist auch spannend, die letzten Jahrgänge mal anzusehen....

Aktuell: Neuste Infos zur Ministrantenwallfahrt 2018 nach Rom

2018 findet wieder eine internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt (s. Artikel weiter unten). Jetzt hat das Bistum Osnabrück weitere Infos herausgegeben, die über folgenden Link abzurufen sind: http://www.bistum.net/one.news/index.html?entry=page.artikel.abt.0506.30
Es liegt zwar noch lange voraus, aber für die Gemeinden und mögliche Mitfahrer ist dies die Möglichkeit, längerfristig zu planen, Aktionen zur Gewinnung von Zuschüssen etc. in Angriff zu nehmen.

 

Noten kopieren? - Die neue Rechtslage

Immer wieder gibt es Unsicherheiten über das Recht, Noten und Lieder für den Gebrauch in den Kirchengemeinden zu kopieren. Oft wird dies einfach getan im Glauben, durch den Sammelvertrag der deutschen Diözesen sei dies erlaubt. Das ist aber nicht so. Nachdem der Vertrag sogar seitens der VG Musik gekündigt worden war, ist nun ein neues Übereinkommen geschafft, das auch Rechtssicherheit gibt. Dieser Vertrag ist von Diözersanmusikdirektor Martin Tigges weitergeleitet worden und hier als PDF-Dokument zu lesen:

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Ostfriesland: Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften

Im Dekanat Ostfriesland sind die Vorgaben des Perspektivplans erreicht: Das Dekanat Ostfriesland besteht aus 17 Gemeinden mit insgesamt 23 Kirchen und zwei Kapellen, die sich im Zuge des Perspektivplans 2018 zurzeit wie folgt in 5 Pfarreiengemeinschaften aufstellen:

 

Pfarreiengemeinschaft „Küste“ mit 7695 Gemeindemitgliedern
         Norden, Norderney, Juist, Baltrum, Esens, Langeoog und Spiekeroog

Pfarreiengemeinschaft „NeuAuWieWitt“ mit 7574 Gemeindemitgliedern
         Neustadtgödens, Aurich, Wiesmoor und Wittmund

Pfarreiengemeinschaft  MOWELELE mit 7992 Gemeindemitgliedern
         Leer St. Michael, Leer St. Marien, Oldersum, Weener

Pfarreiengemeinschaft Westrhauderfehn-Flachsmeer mit 9239 Gemeindemitgliedern
         Westrhauderfehn - Flachsmeer

Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum mit 6066 Gemeindemitgliedern
         Emden - Borkum