Jahresstatistik 2017

Eine genaue Auflistung der Gottesdienstbesucherzahlen, der Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Ein- und Austritte, geordnet nach Dekanaten und dann auch Gemeinden, hat das Bistum Osnabrück gestern herausgegeben. Es sind nicht nur schöne Zahlen- vor allem, was die aktive Teilnahme an einem Herzstück des Christseins betrifft. Aber schauen Sie selbst und diskutieren Sie die Ergebnisse miteinander, in den zuständigen Gremien etc.

HIer ist der Link:download

Papst ändert Katechismus: Todesstrafe immer unzulässig!

Kein Katholik kann sich mehr auf die Lehre der Kirche berufen, wenn er die Todesstrafe befürwortet: Dafür hat Papst Franziskus gesorgt. Der Katechismus der Katholischen Kirche hält nun unmissverständlich fest: Hinrichtungen stehen im Gegensatz zum Evangelium.
Der Katechismus der Katholischen Kirche verdammt künftig die Todesstrafe kategorisch. Wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte, hat Papst Franziskus den entsprechenden Abschnitt verändert. Die Kirche lehrt nun "im Licht des Evangeliums", "dass 'die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt'". Außerdem setze die Kirche sich "mit Entschiedenheit für deren Abschaffung in der ganzen Welt ein".
Der Abschnitt über die Todesstrafe hatte in seiner ursprünglichen Fassung von 1993 die Todesstrafe nicht komplett ausgeschlossen. "Soweit unblutige Mittel hinreichen, um das Leben der Menschen gegen Angreifer zu verteidigen und die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Menschen zu schützen" habe sich die staatliche Autorität daran zu halten. Papst Johannes Paul II. hatte in einer Revision im Jahr 1997 die Ablehnung deutlicher gemacht und mit Verweis auf seine Enzyklika "Evangelium Vitae" (1995) betont, dass Fälle, "in denen die Beseitigung des Schuldigen absolut notwendig" seien, "schon sehr selten oder praktisch überhaupt nicht mehr gegeben" seien.
Schon Johannes Paul II. und Benedikt XVI. mit deutlicher Ablehnung
Nach Aussage des damaligen Redaktionssekretärs des Katechismus, Kardinal Christoph Schönborn, wollte Johannes Paul II. zwar schon damals eine entschiedenere Verurteilung, setzte sich damit aber nicht durch. Auch Benedikt XVI. hatte sich gegen die Todesstrafe gewandt, den Katechismus aber nicht verändert.

In einem Begleitschreiben an die Bischöfe erläutert der Präfekt der Glaubenskongregation, Luis Ladaria, die Änderung. Die neue Formulierung liege "auf der Linie des vorausgehenden Lehramts" und sei damit "eine konsequente Entwicklung der katholische Lehre". Sie stehe "nicht im Widerspruch zu früheren Aussagen des Lehramts". Die vorherige Position, die die Todesstrafe unter bestimmten Bedingungen für zulässig erachtete, sei von anderen sozialen Umständen ausgegangen. Sie seien in einem Milieu erfolgt, "in dem es schwerer war zu garantieren, dass der Verbrecher sein Vergehen nicht mehr wiederholen kann". Das "Licht des Evangeliums" trage zu einem "besseren Verständnis der geschaffenen Ordnung" bei.
Papst Franziskus sprach sich wie seine beiden Vorgänger wiederholt deutlich gegen die Todesstrafe aus. 2017 nannte er sie "unzulässig" und im "Gegensatz zum Evangelium" und kündigte eine Änderung des Katechismus an. Neu aufgeflammt war die Diskussion, als Colombos Kardinal Malcolm Ranjith vor wenigen Wochen die Wiedereinführung der Todesstrafe für Drogendealer begrüßte.
Der Vatikanstaat hat erst 1969 unter Paul VI. die Todesstrafe aus seinen Gesetzbüchern gestrichen; die letzte Hinrichtung im Kirchenstaat fand 1868 statt. (fxn)

Papst Franziskus: Jugendliche sollen der Kirche helfen
Bischofssynode berät im Oktober über die Jugend

 Seit Ende der 1960er-Jahre tritt die ordentliche Bischofssy­node alle drei Jahre zu ihren Treffen zusammen. Auf der Tagesordnung des 15. Treffens vom 3. bis 28. Oktober 2018 in Rom steht dieses Mal die Lage der Jugendlichen. Das offizielle Motto lautet: „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungs­entscheidungen“. Es geht also um die Zukunft.
Besonders bei diesem Thema machte Papst Franziskus deutlich, was durch das Instrument der Bischofssynode auch strukturell zum Ausdruck kommt: Als Papst leitet er die Kirche nicht allein. Ihn interessier­te im Vorfeld nicht nur die Meinung seiner Bischofskollegen, die in der Regel zu den Themen einen vorausgehenden Bericht nach Rom schicken, aus dem dann ein Vorbereitungsdokument erstellt wird. Für die dritte Bischofssynode seiner Amtszeit hat sich Franziskus auch direkt an die Betroffenen gewandt.
Bereits im Januar 2017 hatte Franziskus einen Brief an die Ju­gendlichen geschrieben und sie ermutigt, ihre Stimme gegen Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit zu erheben. Zudem er­schien kurz darauf ein Fragebogen, in dem junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren dazu aufgerufen wurden, von ihren Erfahrungen mit der Kirche und dem Glauben zu berichten. Die deutsche Fassung der Befragung wurde in Zusammenarbeit mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Aktion „Nightfever“ erarbeitet. Die Ergebnisse hat der Papst in das Arbeitsdokument („Instrumentum laboris“) der Synode eingearbeitet. Das Dokument soll die Kritik der Jugendlichen benennen und mögliche Perspektiven aufzeigen.
Im März 2018 hatte das Synoden-Generalsekretariat zudem zahlreiche junge Menschen zu einem Vorbereitungstreffen in den Vatikan einge­laden. Rund 300 Jugendliche und junge Erwachsene aller Kon­tinente nahmen daran teil. Einige Jugendliche werden auch als Zuhörer beratend bei der Bischofssynode anwesend sein.
Fran­ziskus erwartet von der Synode, dass sie Wege aufzeigt, wie Jugendliche begleitet werden können, „um die Berufung zur Liebe und zum Leben in Fülle zu erkennen und anzunehmen“. Die Jugendlichen sollen der Kirche dabei helfen, „die Art und Weise zu erkennen, die heute am wirksamsten ist, um die Frohe Botschaft zu verkünden“, so der Papst. Denn durch die Jugend­lichen könne die Kirche „die Stimme des Herrn“ vernehmen, „der auch heute noch spricht“.

Marc Witzenbacher aus: Magnificat. Das Stundenbuch, 10/2018, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de

Kommunionstreit: Bischöfe veröffentlichen Handreichung

Überraschende Wendung in der Debatte um den Kommunionempfang für evangelische Ehepartner: Die Handreichung der deutschen Bischöfe ist nun doch veröffentlicht worden. Sie soll als Orientierungshilfe für die einzelnen Bischöfe dienen.
Ökumene | Bonn - 27.06.2018

Die deutschen Bischöfe haben die Handreichung zum Kommunionempfang evangelischer Ehepartner veröffentlicht. Der Text liege nun als Orientierungshilfe in der Verantwortung der einzelnen Bischöfe, erklärte der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn. "Es ist uns wichtig, dass wir im ökumenischen Suchen zu einem vertieften Verständnis und einer noch größeren Einheit der Christen unterwegs sind, und fühlen uns verpflichtet, hier mutig voranzuschreiten", begründeten die Bischöfe ihren Schritt. Die Handreichung trägt den Titel "Mit Christus gehen – Der Einheit auf der Spur. Konfessionsverbindende Ehen und gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie".

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, habe im Gespräch mit Papst Franziskus erklären können, dass der Text nicht als Dokument der Bischofskonferenz erscheint, "da es auch um eine weltkirchliche Dimension geht", so der Ständige Rat. Der Brief der Kongregation für die Glaubenslehre vom 25. Mai gebe darüber hinaus einen Interpretationsrahmen für die Orientierungshilfe. Die Undabhängig von der Handreichung solle die Thematik selbst – entsprechend dem Brief der Kongregation für die Glaubenslehre – weiter vertieft werden. "Wir bieten dem Heiligen Vater und der Römischen Kurie dazu unsere Mitarbeit an."

"Die konfessionsverbindenden Ehepaare und Familien liegen uns sehr am Herzen", heißt es in der Mitteilung weiter. Man ringe daher um eine geistliche Hilfe für die Gewissensentscheidung in seelsorglich begleiteten Einzelfällen für konfessionsverbindende Ehepaare, "die ein ernsthaftes geistliches Bedürfnis haben, die Eucharistie zu empfangen". Durch die Taufe, den Glauben und das Sakrament der Ehe seien sie miteinander engstens verbunden und teilten ihr ganzes Leben. Die Bischöfe betonen gleichzeitig, dass "Eucharistiegemeinschaft und Kirchengemeinschaft zusammengehören". Deshalb gehe es nicht um eine grunsätzliche Teilnahme von Protestanten an der Eucharistie, sondern konkret um "die Frage des Kommunionempfangs für den evangelischen Ehepartner einer konfessionsverbindenden Ehe".

Text ( in AUszügen) aus www.katholisch.de

We need to talk, God

Eine witzige Bank in einer Bushaltestelle- wo, ist nicht bekannt, aber im Hintergrund sind Palmen zu sehen. Vielleicht ist es Indien. In Deutschland wäre die Inschrift auf der Bank sicherlich ein Aufreger: "Religion darf sich im öffentlichen Raum nicht so breit machen" hieße es aus vielen Ecken. Provokation!"... Aber ist es das wirklich?

Wir müssen miteinander reden - das ist immer notwendig in menschlichen Beziehungen, aber daraus besteht ja auch Religion. Das Gespräch zwischen Gott und Menschen oder besser, die Ansprache Gottes und die Antwort des Menschen. Im Gespräch mit Gott langsam erkennen, was er meint mit seiner Schöpfung, mit dem Menschen.., erkennen, wo Segen drauf liegt und was an den Abgrund führt. Ja, es wäre gut, wenn es gerade jetzt, in der Ferienzeit das auch mal wieder ein Stündchen hätte und von uns aus gesagt würde: We need to talk, God.      
                                                                                    Bild: Simone El in www.pfarrbriefservice.de

Chortage mit Gregor Linßen und Theater-Oratorium PSALM 2016

Auch wenn es ein bisschen weit weg ist - aber es sind dann Herbstferien - und vielleicht hat doch der/die eine aus unserem Dekanat Zeit und Interesse, an diesen Chortagen teilzunehmen! Nachfolgend die Ausschreibung:

Begegnung und Gemeinschaft mit jungen und jung gebliebenen, musik- und glaubensbewegten Leuten - neue Lieder, in denen die alttestamentlichen Psalmen zur Beschreibung des Lebens selbst werden -  Entdecken, dass diese alten Texte mit den verschiedensten Facetten des eigenen Lebens zu tun haben - viel chorische Arbeit mit dem Komponisten und Musiker Gregor Linßen -  Bewegung, Gebet, Aufatmen und Gastfreundschaft im Kloster der Thuiner Franziskanerinnen, das alles bieten die Chortage vom 28.09. bis zum 03.10.2018 (Herbstferien).
Alle Teilnehmer/innen an dieser „Musikwallfahrt“ sind zudem eingeladen, mit anderen Sänger/innen aus verschiedenen Orten Deutschlands in einem großen Chor das Oratorium „Psalm 2016“ am 17.11.2018 in der Kirche St. Bonifatius in Lingen mitzugestalten. „Psalm 2016“ wurde beim Katholikentag 2016 in Leipzig uraufgeführt. Behutsam verwandelt Gregor Linßen die Psalmen in begeisternde Lieder.
Gregor Linßen gilt als “der zur Zeit bedeutendste Vertreter des Neuen Geistlichen Lieds” (FAZ) und lässt sich dennoch nicht auf dieses Genre reduzieren. Seine Konzerte sind Gottesdienste, seine Lieder – wie „Venimus adorare eum“ (Hymne zum Weltjugendtag 2005), „Tausend Jahre wie ein Tag“ oder „Und ein neuer Morgen“ -Verkündigung der frohen Botschaft.

Eine Teilnahme an den Chortagen ist mit und ohne Übernachtung möglich. Ein Informations- und Anmeldeflyer kann heruntergeladen werden unter www.dekanat-el-sued.de oder angefordert werden bei Dekanatsreferent Holger Berentzen, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0591-96497221.

Na, Gott sei Dank!
Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik bei Aufführungen auf Gemeindeveranstaltungen und Konzerten verständigt. Die Kirchengemeinden müssen die Vergütungen für die musikalischen Aufführungen nun nicht mehr selbst zahlen.
Der neu ausgehandelte Vertrag zwischen der katholischen Kirche und der GEMA hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das gibt den katholischen Einrichtungen langfristig Planungs- und Rechtssicherheit bei der Durchführung der Veranstaltungen. Durch die Pauschalzahlung sind zahlreiche Veranstaltungen der kirchlichen Einrichtungen abgedeckt. Konzerte der Ernsten Musik oder Gospelgesang unterliegen lediglich einer Meldepflicht. Nur Konzerte der Unterhaltungsmusik sind vom Vertrag nicht erfasst und sind sowohl zu melden als auch zu vergüten. Zudem wurde der Vertrag mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen. Somit sind bereits durchgeführte und gemeldete Veranstaltungen nachträglich von der neuen pauschalen Regelung erfasst. Bereits gestellte Rechnungen werden von der GEMA storniert, gegebenenfalls bereits bezahlte Rechnungen werden zurückerstattet.
„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit der GEMA wieder eine vertragliche Regelung für die Musiknutzungen bei Aufführungen in kirchlichen Einrichtungen zu erreichen“, sagt Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Geschäftsführer des VDD.
In den Verhandlungen in 2017 konnte zunächst keine Einigung über einen neuen Pauschalvertrag zur Abdeckung von Musiknutzungen auf Kirchenfesten und in Konzerten erreicht werden. Zu weit lagen die Vorstellungen über die Geltungsdauer des Vertrages, über den Umfang der vertraglich zu vereinbarenden Meldepflichten und über die Höhe der jährlich zu zahlenden Vergütung auseinander.
Die Kündigung des bisher geltenden Pauschalvertrages durch die GEMA hatte vielfach zu erheblichen Verunsicherungen in den Pfarreien und Gemeinden geführt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dem neuen Pauschalvertrag eine gute Vereinbarung sowohl für die Urheber der Musikwerke als auch für unsere Einrichtungen gefunden wurde“, so Langendörfer.
Der VDD hat das Mandat, für die (Erz-)Diözesen und deren Einrichtungen in Deutschland Verträge mit den Verwertungsgesellschaften zu schließen.
Hinweis:
Das aktualisierte Merkblatt zur Nutzung von Musikwerken bei kirchlichen Feiern (GEMA) sowie der aktualisierte Fragebogen zu Musiknutzungen bei Konzerten und Veranstaltungen von Kirchengemeinden (VDD, GEMA) sind unter „Über uns – Verband der Diözesen Deutschlands – Dokumente“ verfügbar.

                         Quelle: www. Deutsche Bischofskonferenz.de   Pressemeldung vom 6. Juni 2018

Bistum Osnabrück: Junge Leute gesucht
Noch rund 100 Plätze bei Freiwilligendiensten zu vergeben


Bei den Bewerbungen für einen Freiwilligendienst registrieren das Bistum und der Caritasverband Osnabrück zurzeit im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang: Von den 400 Plätzen, die Bistum und Caritas für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) ab August vergeben können, seien noch rund 100 unbesetzt, teilte die Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste im Bistum, Ann-Cathrin Röttger, am Mittwoch (25. April) mit. In den vergangenen Jahren seien um diese Zeit bereits deutlich mehr Stellen vergeben gewesen.
Nach Angaben von Röttger suchen vor allem Einrichtungen in der Behindertenhilfe und in der Altenpflege sowie Krankenhäuser und Kindertagesstätten junge Menschen für einen Freiwilligendienst. Die geringere Bewerberzahl hänge auch mit den geburtenschwachen Jahrgängen zusammen, die jetzt die Schulen verlassen. Hinzu komme, dass viele Schulabsolventen sich immer kurzfristiger für einen Freiwilligendienst entscheiden. Das erschwere für das Bistum und die sozialen Einrichtungen eine verlässliche Planung und Organisation der Stellenbesetzungen. Zudem habe der Bund in diesem Jahr die Vorlaufzeit für die Vertragsabschlüsse beim Bundesfreiwilligendienst um sechs Wochen vorgezogen. Der Bundesfreiwilligendienst startet im Bistum Osnabrück dieses Jahr in den 8. Jahrgang. Für das FSJ ist es im Bistum bereits der 57. Jahrgang.

Nähere Informationen zu den Freiwilligendiensten im Bistum Osnabrück im Internet unter www.alltagshelden-gesucht.de. Weitere Auskünfte erteilt auch die Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste, Ann-Cathrin Röttger, Tel. 0541 318-235, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Missio bedankt sich

Im Dekanat Ostfriesland sind auch nach der Aktion im letzten Herbst weiter gebrauchte Handys gesammelt und dann in schweren Paketen nach Aachen geschickt worden, von wo aus sie dann der durch den Bund geregelten Verwertung zugehen. MISSIO erhält für jedes dieser Handys einen Euro, der in die Arbeit mit Familien im Kongo gesteckt wird, in der Region, in der vor allem Kinder in den Coltanminen arbeiten um den begehrten Rohstoff für eben diese Handys aus der Erde zu holen. Jetzt kam ein Schreiben an das Dekanatsbüro, woraus ich zitiere:

""Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln." Das schreibt Papst Fransziskus in seiner Umwelt-Enzyklika "laudato si". Mit der von Ihnen organisierten Handy-Sammelaktion zugunsten von missio gehen Sie ganz konkret gegen dieses Umwelt-Problem an und stellen ihm etwas entgegen. Aber nicht nur das.
Der Rohstoff Coltan z.B. sorgt dafür, dass sich unsere Handys nicht überhitzen. Doch er macht auch Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo reich, die damit ihren Kampf finanzieren. Es ist ein barbarischer Kampf gegen Frauen und Familien, gegen Recht und Gerechtigkeit. Die Kassen der marodiererden Truppen sind umso voller, je mehr Coltan gebraucht wird.
Danke dafür, dass Sie mir uns gemeinsamem ein Zeichen setzen gegen diesen Missbrauch an Mensch und Natur...Danke dafür, dass Sie ein Stück dieses Weges in unserer Aktion mit uns gemeinsam gehen. Ihr K. Krämer " (Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von missio)

Die Gremienwahlen jetzt schon angehen!

Am Donnerstagabend tagte die Ag der Pfarrgemeinderäte in Aurich. Ein Schwerpunkt der Tagesordnung war die Vorstellung der Aktivitäten und Maßnahmen, die das Dekanatsjüugendbüro für Jugendliche aus allen Gemeinden anbietet - und das ist eine ganze Menge: von Kursen über Freizeitangebote wie Zeltlager, Sommerfreizeit, Fahrradtour bis hin zu "frommen" Angeboten wie Gebet der Jugend, Taizé-Fahrt, Teilnahme an der Jugendvesper im Dom, Inselauszeiten zur Besinnung u.v.m.
Des weiteren ging es um die Gremienwahlen im November dieses Jahres, die jetzt aber schon in den Blick genommen werden müssen. Die MAterialien des Bistums leiegn vor und müssen bis zum 20. April in OSnabrück bestellt werden. Dazu gehören Plakate in verschiedenen Ausführungen, Kandidatenflyer und vor allem die Charismenkarten, mit denen Menschen persönlich angesprochen werden können. Ziel ist es, über den Kernbereich hinaus Menschen zu entdecken, die besondere Talente haben und die - ob sie dann kandidieren oder nicht- darin dann ansprechbar sind. Die Vertreter der Ag werden das Thema in den einzelnen Pfarrgemeinden auf die Tagesordnung bringen und zu einer intensiven Wahlvorbereitunh motivieren. Näheres zur Wahl erfährt man auf der Seite www.bistum.net mit dem Suchbegriff "Pfarrgemeinderat", und noch direkter auf der eigens geschaffenen Seite www.deinestimme-deinekirche.de Hier finden sich auch die geänderte Wahlordnung, die Satzungen der Gremien, das Material zum downloaden und vieles mehr.

 

Bistum veranstaltet Pilgerreisen

Die Pilgerstelle des Bistums Osnabrück veranstaltet in diesem Jahr insgesamt 23 Pilger- und Kulturreisen. Auf dem Programm stehen u.a. sieben Pilgerfahrten nach Israel ins Heilige Land und vier Fahrten nach Rom, Fünf Brote und zwei Fische (Mosaik)einschließlich der Generalaudienzen mit Papst Franziskus. Ziele sind darüber hinaus Sehenswürdigkeiten in Frankreich, Spanien, Portugal und Irland. Einen Höhepunkt bildet die Diözesanpilgerreise vom 15. bis 25. Oktober in das Heilige Land unter der geistlichen Leitung von Weihbischof Johannes Wübbe. Ausführliche Informationen über die Reisen sind in der Pilgerstelle des Bistums Osnabrück erhältlich: Schillerstraße 15, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-617, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.dom-medien.de

 

 

Erste konkrete Infos zum Weltjugendtag in Panama

Das Diözesanjugendamt hat erste Infos herausgegeben. Geplant ist, die Tage der Begegnung in einem anderen mittelamerikanischem Land zu verbringen, und dann gemeinsam per Bus zum Abschluss nach Panama zu reisen. Dafür sind erste Kontakte aufgenommen worden.

Reisestart: um den 15. Januar 2019, Rückkehr: Ende Januar/Anfang Februar 2019
Das Logo zeigt den Panamakanal als Symbol des Weges der PilgerIinnen, einen Umriss von Panama, das Pilgerkreuz, einen Umriss der Jungfrau Maria und die Krone der Jungfrau Maria, die auch die PilgerInnen der fünf Kontinente symbolisiert.
Reisepreis: ca. 2000 - 2400€ (Erfahrungswert WJT 2013 Rio)
Reisealter: 18 bis 35 Jahre. " Zum Ende des ersten Halbjahres/Anfang des zweiten Halbjahres 2018 werden wir Vorbereitungstreffen anbieten", heißt es in dem Schreiben aus dem Jugendamt, " bei denen sich alle TeilnehmerInnen kennen lernen und wichtige Reisehinweise besprochen werden. Darüber hinaus dienen die Treffen, um einen Eindruck von Land, Kultur, Sprache, politischen Verhältnissen und dem thematischen Leitgedanken dieses Weltjugendtags zu bekommen." Wer die Hymne des WJT 2019 kennenlernen will: youtube.com/watch?v=CUemcTiXw5g
Der Wettbewerb zur deutschsprachigen Fassung läuft noch bis zum 15.10.2017!
Wer noch mehr wissen will: panama2019.pa/en/home/ oder wjt.de

Personalveränderungen im Dekanat

Es hat sich einiges getan und setzt sich fort: personelle Veränderungen in unseren Hauptamtlichenreihen.

Caroline Hanke hat Mitte Juni das Bistum Osnabrück und die Tourismusseelsorge verlassen und wird eine neue Aufgabe in der Schulpastoral im Bistum Münster beginnen.  Natalia Löster istt im Rahmen der Ausbildung zur Pastoralreferentin in die pastorale Arbeit in Neuauwiewitt eingestiegen, speziell in Wittmund. Ihre 50%ige Tätigkeit in der Tourismusseelsorge bleibt bestehen. Jennifer Schulte-Schmidt ist vom Bistum nach erfolgreichem Abschlusses ihrer Prüfung dauerhaft in den kirchlichen Dienst übernommen worden. In der Pfarreiengemeinschaft "Küste" vollzieht sich ein Wechsel an der Spitze: Pfr. HEuermann verläßt die Küste zum 1.10. und wechselt nach Diepholz. An seiner Stelle kommt zum 1.2.2019 Pfr. Christoph Hentschel, der bereits einmal eine zweijährige Amtszeit in Esens und Langeoog hatte.

Fotogalerie - auch in 2017

Jedes Jahr gibt es Ereignisse in den ostfriesischen Gemeinden oder auch auf Dekanatsebene, die für alle, die sich für katholische Kirche interessieren, wert sind, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Während die Wortbeiträge auf der Dekanatshomepage dann aber wieder verschwinden, bleiben Bilder, die davon berichten, in einer Jahres-Fotogalerie erhalten. Vielleicht haben Sie diese Galerien, von denen es nun schon fünf Jahrgänge gibt, besher übersehen, das sie oberhalb derPräsentationsleiste angebracht ist. Ich wünsche mir, dass dort auch von Ihnen und Euch Bilder aus Gemeindeleben oder Aktionen, die für alle interessant sind, eingebracht werden, so dass die Galerie während des Jahres wächst. Einfach per mail, möglichst schon für die web-Verwendung bearbeitet, an mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es ist auch spannend, die letzten Jahrgänge mal anzusehen....

Aktuell: Neuste Infos zur Ministrantenwallfahrt 2018 nach Rom

2018 findet wieder eine internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt (s. Artikel weiter unten). Jetzt hat das Bistum Osnabrück weitere Infos herausgegeben, die über folgenden Link abzurufen sind: http://www.bistum.net/one.news/index.html?entry=page.artikel.abt.0506.30
Es liegt zwar noch lange voraus, aber für die Gemeinden und mögliche Mitfahrer ist dies die Möglichkeit, längerfristig zu planen, Aktionen zur Gewinnung von Zuschüssen etc. in Angriff zu nehmen.

 

Noten kopieren? - Die neue Rechtslage

Immer wieder gibt es Unsicherheiten über das Recht, Noten und Lieder für den Gebrauch in den Kirchengemeinden zu kopieren. Oft wird dies einfach getan im Glauben, durch den Sammelvertrag der deutschen Diözesen sei dies erlaubt. Das ist aber nicht so. Nachdem der Vertrag sogar seitens der VG Musik gekündigt worden war, ist nun ein neues Übereinkommen geschafft, das auch Rechtssicherheit gibt. Dieser Vertrag ist von Diözersanmusikdirektor Martin Tigges weitergeleitet worden und hier als PDF-Dokument zu lesen:

pdf downloaden

 

Ostfriesland: Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften

Im Dekanat Ostfriesland sind die Vorgaben des Perspektivplans erreicht: Das Dekanat Ostfriesland besteht aus 17 Gemeinden mit insgesamt 23 Kirchen und zwei Kapellen, die sich im Zuge des Perspektivplans 2018 zurzeit wie folgt in 5 Pfarreiengemeinschaften aufstellen:

 

Pfarreiengemeinschaft „Küste“ mit 7695 Gemeindemitgliedern
         Norden, Norderney, Juist, Baltrum, Esens, Langeoog und Spiekeroog

Pfarreiengemeinschaft „NeuAuWieWitt“ mit 7574 Gemeindemitgliedern
         Neustadtgödens, Aurich, Wiesmoor und Wittmund

Pfarreiengemeinschaft  MOWELELE mit 7992 Gemeindemitgliedern
         Leer St. Michael, Leer St. Marien, Oldersum, Weener

Pfarreiengemeinschaft Westrhauderfehn-Flachsmeer mit 9239 Gemeindemitgliedern
         Westrhauderfehn - Flachsmeer

Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum mit 6066 Gemeindemitgliedern
         Emden - Borkum

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