Sendungsfeier im Dom

Zehn Gemeinde- und Pastoralreferent*innen werden gesendet

Nach Abschluss ihrer dreijährigen Assistenzzeit werden insgesamt zehn Männer und Frauen in einem feierlichen Gottesdienst durch Bischof Franz-Josef Bode in ihren Dienst gesendet. Aus unserem Dekanat wird die Gemeindereferentin aus der Pfarreiengemeinschaft Küste, Lea Wenker, dabei sein. Herzlichen Glückwunsch vom ganzen Dekanat!

 

Arbeitsgemeinschaft der Pfarrgemeinderäte in Klausur

Im ev. Bildungshaus in Rastede treffen sich am Freitag und Samstag die VertreterInnen aus den einzelnen Pfarrgemeinderäten des Dekanats zu einer Klausursitzung. Inhaltlich geht es um das Thema "Glaubenskommunikation" , d.h. um die Suche nach einer besseren Weise, das Evangelium zu den Menschen zu bringen. Das ist nicht nur eine inhaltliche und eine sprachliche Herausforderung, es ist auch die Frage nach der persönlichen Haltung und der eigenen Beheimatung im Glauben, die ausstrahlen muss, damit andere sich für diese Botschaft interessieren.Gerade mit Blick auf den synodalen Prozess, den die Kirche in Deutschland ansteuert, ein aktuelles Thema.  

Bistum veröffentlicht Bilanzen für das Jahr 2018

Übersicht über Vermögenswerte von drei Körperschaften

Zum sechsten Mal hat das Bistum Osnabrück jetzt einen Finanzbericht vorgelegt, in dem die Jahresabschlüsse der drei öffentlich-rechtlichen Körperschaften „Bistum Osnabrück“, „Bischöflicher Stuhl“ und „Domkapitel“ für das Jahr 2018 zusammengestellt sind. „Der Finanzbericht ist Teil unseres Bestrebens nach größtmöglicher Offenheit“, betont Generalvikar Theo Paul in einem Vorwort.
Dem Jahresbericht zufolge belief sich die Jahresbilanz des Bistums Osnabrück Ende 2018 auf insgesamt 307,1 Millionen Euro. Der größte Teil davon (177,6 Millionen Euro) besteht aus Finanzanlagen wie beispielsweise Wertpapieren. Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme erheblich um 100 Millionen Euro gewachsen. Grund dafür ist, dass mit dem Jahr 2018 die Bilanzierung der Schulimmobilien wie schon zuvor die Pensionsverpflichtungen von der Schulstiftung des Bistums auf das Bistum übergegangen ist. Die Ergebnisrechnung, die die laufenden Ein- und Ausgaben des Bistums im Jahr 2018 beinhaltet, weist bei einem Volumen von 190 Millionen Euro einen Überschuss von 7,1 Millionen Euro aus.
Der „Bischöfliche Stuhl“ hat dem Finanzbericht zufolge eine Bilanzsumme von105,4 Millionen Euro, ein Zuwachs von 2,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Hier weist die Ergebnisrechnung bei einem Volumen von 26,8 Millionen Euro einen Überschuss von 1,1 Millionen Euro aus. Zu den Aufgaben des Bischöflichen Stuhls gehört die Unterstützung für junge und alte Menschen, die zum Beispiel durch Krankheit, Behinderung oder soziale Vernachlässigung benachteiligt sind. Zu den Einrichtungen des Bischöflichen Stuhls zählen u.a. die „Don Bosco katholische Jugendhilfe“ und die „Wärmestube“ für Obdachlose in Osnabrück.
Als dritte Körperschaft öffentlichen Rechts hat das „Domkapitel zu Osnabrück“ ein Bilanzvolumen von 12,2 Millionen Euro, gegenüber 2017 ein leichter Rückgang um 90.000 Euro. Die Ergebnisrechnung weist eine Volumen von 585.000 Euro und einen Überschuss von 38.000 Euro aus. Das Domkapitel wird gebildet aus einem Kollegium von Priestern, das den Bischof in seiner Amtsführung unterstützt. Hauptaufgabe des Gremiums ist die Sorge um die Domkirche.
Nach Angaben von Finanzdirektor Joachim Schnieders werden die Jahresabschlüsse der drei Körperschaften von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft. Schnieders betonte, der Umgang mit den Finanzmitteln sei geprägt von der „klaren Zielvorstellung“, finanzielle Lasten nicht auf spätere Generationen zu verschieben.
Ausführliche Informationen im Internet: www.bistum-osnabrueck.de/finanzen

Bild: Johannes Simon in: Pfarrbriefservice.de

Fridays for future - bundesweiter Klimastreik am 20. September

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Montag jeden Freitag für ihre ZUkunft. Damit haben sie auch die Politik unter Zugzwang gesetzt, die jetzt endlich Fahrt aufnimmt, um Maßnahmen zur Erreichung der bereits vereinbarten Klimaziele zu verabschieden. Die Situation ist ernst - und wir alle spüren die Veränderungen - andere Weltzonen spüren sie nicht nur, sondern erleiden sie mit zum Teil dramatischen, tödlichen Wetterphänomenen wie Hurricans, Überschwemmungen, Bränden, Dürren usw. Es wird Zeit, ernsthaft das Ruder herumzureißen. 

479 Demos sind für den 20.9. angemeldet, eine davon ist in Aurich, beginnt mit einem Marsch um 11.15 an der Sparkassen-Arena und zieht dann zur Kundgebung vor das Rathaus. Auch die Kirchen in Ostfriesland rufen zur Teilnahme auf und die ev. Kirchen laden ein zur kurzen Andachten. Eingeleitet wird dies um 11.55 mit einem Glockengeläut. Katholische KIrchen sollten hier mitmachen.
Das Thema "Bewahrung der Schöpfung", das in kirchlichen  Dokumenten seit Jahren bereits obenan steht, (s. die Enzyklika 'Laudato si', die von vielfacher Wirtschaftsseite aufgrund ihrer radikalen Analyse angefeindet wurde) ist eben auch ein Glaubensthema. Vieles geschieht in Kirchengemeinden bereits praktisch: Faire Gemeinde, ökolog. Maßnahmen, EIne-Welt-Initiativen und Warenverkauf...verstecken müssen wir uns nicht, - aber wir sollten das Engagement der jungen GErneration in diesem Punkt ausnahmslos und  überzeugend unterstützen. .

 

Neuer Kirchensteuerrat im Bistum Osnabrück

Im Bistum Osnabrück ist für die nächsten sechs Jahre ein neuer Kirchensteuerrat gewählt worden. Das Gremium genehmigt unter anderem die Haushaltsrechnung des Bistums, beschließt den Bistumshaushalt und wirkt bei Grundsatzentscheidungen über Finanzzuwendungen mit. Mitglieder sind gewählte und berufene Finanzfachleute aus den verschiedenen Regionen des Bistums. Vorsitzender ist Generalvikar Theo Paul (rechts), zu seinem Stellvertreter wurde Norbert Jörgens (vorne, 2. von rechts) aus Nordhorn, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim, gewählt. Jörgens ist als Delegierter des Dekanates Grafschaft Bentheim seit inzwischen 18 Jahren Mitglied des Kirchensteuerrates. Trotz einer positiven Kirchensteuerentwicklung aufgrund der guten Konjunkturlage hält das Bistum Osnabrück nach den Worten von Finanzdirektor Joachim Schnieders (2. von links) an einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung fest. Der diesjährige Bistumshaushalt hat ein Volumen von 184 Millionen Euro.                                         (Aufnahme: Hermann Haarmann / Veröffentlichung honorarfrei)

Ergänzung aus unserem Dekanat:  Wer entscheidet über die Verwendung der Kirchensteuer?
Wesentliche Entscheidungen über die Verwendung der Kirchensteuern trifft der Kirchensteuerrat. Dieser setzt sich vor allem zusammen aus ehrenamtlichen Mitgliedern, die von den örtlichen Kirchenvorständen gewählt werden. Der Kirchensteuerrat beschließt den Haushalt des Bistums Osnabrück und überwacht dessen Durchführung.
Im Mai 2019 wurden in allen Dekanaten wieder die Mitglieder zum Kirchensteuerrat gewählt. Im Dekanat Ostfriesland haben sich vier Personen bereiterklärt zu kandidieren. Herr Manfred Schirrmann aus der Kirchengemeinde Christ König Emden hat die Wahl gewonnen und vertritt das Dekanat Ostfriesland ab jetzt im Kirchensteuerrat. Der Wahlvorstand dankt allen Kandidaten für die Bereitschaft zur Kandidatur!
                                                           Angela Emmerich – Freericks, Uli Lüpken und Stefanie Holle für den Wahlvorstand

Faire Woche 13.-27. September 2019

In unseren Kirchengemeinden gibt es vielfach das Angebot von Fairer Ware, d.h. fair gehandelten Lebensmitteln und verschiedensten Dingen im Non-food-Bereich. Seit einigen Jahren gibt es auch die "Faire Woche" , die das Anliegen in die Breite stellen will. Deshalb hier einige Infos über diese Aktion aus ihrer homepage www.faire-woche.de: 

Die Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Thema der Geschlechtergerechtigkeit. Unter dem Motto „Gleiche Chancen durch Fairen Handel“ machen wir darauf aufmerksam, welchen Beitrag Frauen und Mädchen zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können, vor welchen Herausforderungen sie oftmals stehen und welche Ansätze der Faire Handel verfolgt, um das Menschenrecht der Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.

Noch immer gibt es weltweit Strukturen, die unter anderem dazu führen, dass Frauen auf gesellschaftlicher, finanzieller und politischer Ebene benachteiligt werden. Sowohl in Bezug auf Deutschland als auch global betrachtet ist die strukturelle Benachteiligung von Frauen an vielen Stellen offensichtlich. Einige Beispiele:

        
Frauen verdienen für vergleichbare Tätigkeiten teilweise deutlich weniger als Männer. Diese als Gender Pay Gap bekannte Ungleichbezahlung liegt in Deutschland zwischen 8 und 22 %.
In Unternehmen und in der Politik sind Frauen weniger oft in Führungspositionen vertreten als Männer. Nur 13,5 % der Vorstände der 30 DAX-Unternehmen sind weiblich, der Frauenanteil im deutschen Bundestag liegt aktuell bei 31 % und damit so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Frauen sind deutlich häufiger als Männer von Armut betroffen. Von den rund 700 Mio. Menschen, die weltweit in extremer Armut leben, sind rund 70 % Frauen.
Frauen haben, vor allem in zahlreichen Ländern des Südens, weniger Zugang zu Bildung, Geld, Krediten, und anderen Bereichen der Infrastruktur.
Eine stärkere Beteiligung von Frauen kommt dabei auch der Gemeinschaft zugute, denn Frauen geben mehr Geld für die Ernährung, Ausbildung und Gesundheit der Familie aus. So bildet die Förderung von Frauen unter anderem die Grundlage für das Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele.
Der Faire Handel leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Fair Handels-Unternehmen lehnen Geschlechterdiskriminierung ab und setzen sich aktiv für eine Gleichberechtigung ein. Frauen bekommen einen gerechten Lohn, werden in Entscheidungsprozesse einbezogen und haben Zugang zu Bildung und Weiterbildungen. Damit trägt der Faire Handel dazu bei, dass Strukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft so gestaltet werden, dass Frauen ihr volles Potenzial entfalten können.
Bildnachweis:
Plakat "Macherin": Das erste Plakat zeigt Remonde Dirogene aus der Dominikanischen Republik. Sie arbeitet bei der Asociacion de trabajadores Banafem, die Bananen produziert und vertreibt. Foto: Global mamas
Plakat "Gestalterin": Auf dem zweiten Plakat ist Grace Osabutey von den Global Mamas aus Ghana abgebildet. Die Global Mamas produzieren Textilien, Kosmetik und Schmuck. Foto: Fairtrade International, Erika Santelices, Rosemary Wanjuhy Wambugy
Plakat "Unternehmerin": Plakat drei zeigt Rosemary Wanjuhy Wambugy aus Kenia. Sie arbeitet bei der Kaffeekooperative Gikanda Farmers Co-operative Society. Foto: Fairtrade Deutschland, Remo Naegeli

Zum THema gibt es auch einen ökumen. Gottesdienstentwurf auf der o.g. website

 

Dechantenwahl

die Amtperiode unseres Dechanten Johannes Ehrenbrink geht zu Ende. Alle vom Bistum beauftragten Mitglieder der Dekanatspastoralkonferenz sind jetzt per Brief aufgefordert worden, unter den zehn im Dekanat tätigen Priestern bis zu drei Wahlvorschläge einzureichen. Das Bistum klärt dann beim den Vorgeschlagenen die Bereitschaft zur Übernahme des Amtes und schickt eine Kandidatenliste an die Wahlberechtigten. Diese wählen dann geheim und schriftlich den neuen Dechanten. DIe Wahlbriefe werden bei der Dekanatspastoralkonferenz im Oktober geöffnet und ausgezählt. Anschließend macht der neue Dechant einen Vorschlag zu seinem Stellvertreter, der dann entsprechend gewählt wird, ebenso wie die weiteren Mitglieder des Dekanatsvorstands und die Vertretung für die Ag der Pfarrgemeinderäte. 

 

Neuer Kurs für Wort-Gottes-Feier-VorsteherInnen

KirchenportalEs ist gar nicht so selten, dass in unserem Dekanat Wortgottesdienste gefeiert werden - auch an Sonntagen. Und solange sich die Zulassungsbedingungen zur Ordination nicht ändern, werden diese vermehrt an die Stelle der Eucharistie-feiern treten müssen. Es hat sich nun ein neuer Bedarf in der PG Leer-Oldersum-Weener, die in diesem Bereich schon lange vorn ist, herauskristallisiert: durch das Alter der WGD-LeiterInnen, durch Wegzug, durch die doch hohe zeitliche und inhaltliche Beanspruchung, einem solchen Gottesdienst vorzustehen.
Deshalb bietet das Dekanat einen Kurs für neue Interessenten an, der ab Oktober an vier Samstagen in Leer stattfinden wird. Er ist jedoch auch offen für TeilnehmerInnen aus anderen Gemeinden.
Die ersten drei Termine sind jetzt festgelegt, der vierte wird gemeinsam herausgefunden. Start ist  am Sa, den 5. Oktober, dann geht es weiter am 9. November und am 11.1. 2020. Der letzte Termin schließt sich vermutlich im Februar an. 

Bleiben

Die aktuelle Kirchenstatistik zeigt es schwarz auf weiß: Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Aber es gibt auch viele Menschen, die bewusst und gerne Katholiken sind - und bleiben. Auf der Website www.katholisch.de finden sich Aussagen von Menschen, die von der Redaktion gefragt worden sind, was sie in der Kirche hält. Nach so viel Statements von solchen, die dir Kirche verlassen haben, tut es auch mal gut, etwas anderes zu hören. Und die Breite der subjektiven Argumente für das Bleiben erstaunt doch sehr. 

 

 

Arbeitsgemeinschaft Trauerpastoral

Die AG Trauerpastoral im Dekanat wird ihre Angebote auf der Dekanatshomepage online stellen. Zwar wird Schmetterling auf einer Pflanze bei Dämmerungauch auf Bistumsebene an einer neuen Präsenz gearbeitet, jedoch ist für Ostfriesland die Verortung auf der Dekantsseite sinnvoller. Die Ag hat bereits mehrere Hilfen erarbeitet, so ein Faltblatt, was über die  katho-lische Bestattung informiert, insbesondere auch über die Möglichkeiten besonderer Gottesdienste und Gedenkanlässe, Auf diesem Feld gibt es viele falsche Vorurteile wie: "Die Katholiken lassen keine Urnenbestattung oder gar Seebestattung zu!" oder anderes. Das ist absolut falsch, aber in vielen Köpfen fest verankert. Nicht nur Pastoren, sondern auch ausgebildete Gemeinde- und PastoralreferentInnen haben in unserem Dekanat den Beerdigungsauftrag, Männer wie Frauen. Des weiteren gibt es eine Handreichung für Bestatter, Trauerkarten und das Mühen der Ag, das Thema "Tod und Trauer" aus der Nischenecke herauszuholen und den betroffenen Menschen und der besonderen pastoralen Situation gerecht zu werden. Bild: https://bistum-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2019/04/ray-hennessy-328617-unsplash

Osnabrück erwartet 3.000 Sternsinger
Aktion Dreikönigssingen 2020 wird in der Friedensstadt eröffnet

Rund 3.000 Sternsinger und ihre Begleiter werden am 28. Dezember 2019 in der Friedensstadt Osnabrück zur bundesweiten Eröffnung der 62. Aktion Dreikönigssingen erwartet. Ort und Thema der kommenden Aktion passen gut zusammen, denn rund um den Jahreswechsel wollen sich die Sternsinger besonders für den Frieden in aller Welt stark machen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt dann das Leitwort der Sternsingeraktion.
Die Mädchen und Jungen werden zur Eröffnung vornehmlich aus allen Teilen des Bistums Osnabrück anreisen, doch auch zahlreiche Gäste aus den Nachbarbistümern und aus weiteren deutschen Diözesen werden beim Sternsingerauftakt 2020 erwartet. Das Bistum Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber einer bundesweiten Aktionseröffnung der Sternsinger, die jährlich wechselnd ein anderes Bistum ausrichtet.Die Eröffnung beginnt um 10 Uhr mit Musik und einem

Sie sind Ende des Jahres bei der bundesweiten Eröffnung der Sternsingeraktion in Osnabrück auch dabei und machen demnächst auf Broschüren und Plakaten auf die Veranstaltung aufmerksam (von links): Christina Klöcker (14), Alina Dörfler (14), Christoph Dörfler (11) und Ole Frerichs (11) aus Hunteburg (Landkreis Osnabrück) vor dem Osnabrücker Dom.

Bühnenprogramm auf dem Domvorplatz. Anschließend gibt es für die Sternsinger ab 11.15 Uhr ein Mitmachprogramm im Theater, in der Domschule, der Ursulaschule, der Franz-von-Assisi-Schule und an weiteren Orten. Die Kinder und Jugendlichen werden dort unter anderem an Workshops zum Aktionsthema Frieden und zum Beispielland Libanon teilnehmen. Nach einem Mittagessen starten die Mädchen und Jungen um 14 Uhr auf dem Domvorplatz zu einem Sternsingerzug durch die Innenstadt. Um 15 Uhr beginnen im Dom, in der benachbarten Gymnasialkirche, in der Herz-Jesu-Kirche und in der Marienkirche am Markt parallel vier Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung. Im Dom feiert Bischof Franz-Josef Bode mit den Sternsingern den Eröffnungsgottesdienst zum Dreikönigssingen 2020.
Vorbereitet wird die Eröffnung in Osnabrück vom örtlichen Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und vom Bistum Osnabrück. Ab Ende August können sich Sternsingergruppen unter der Webadresse www.bdkj-osnabrueck.de/sternsinger zur Veranstaltung anmelden.
Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 73.100 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Weltweit fördert die Aktion Dreikönigssingen Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

Brief des Papstes an die deutschen Gemeinden

Reformen werden in der Kirche immer lauter eingefordert. DIe Bischofskonferenz will sich nun  auf einen synodalen Weg machen, um anzupacken, was angepackt werden muss. Überraschend hat Papst Franziskus einen Brief an die Gemeinden geschrieben, in dem er zu dem angekündigen Projekt seine Gedanken mitteilt. Hier ist der Brief herunterzuladen:

PDF downloaden

Unser Bischof Bode hat darauf zusammen mit der Vorsitzenden des Katholikenrats, Katharina Abeln, eine Stellungnahme verfasst: 
Liebe Schwestern und Brüder in den Gemeinden unseres Bistums!
Papst Franziskus hat uns überraschend einen Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ geschrieben, um in dieser „Zeitenwende“ die Sorgen um die Zukunft der Welt und der Kirche mit uns zu teilen, um uns nahe zu sein und uns „zur Suche nach einer freimütigen Antwort auf die gegenwärtige Situation zu ermuntern“.
Wir sehen in diesem Schreiben viel Ermutigung für unseren synodalen Weg in der katholischen Kirche in Deutschland und auch für den Weg unseres Bistums. Es fordert uns aber auch heraus, den großen Horizont der Evangelisierung und des Lebens mit der ganzen Kirche nicht aus den Augen zu verlieren. So muss unser Weg des Dialoges für alle Ebenen der Kirche offen sein und uns nicht auf die Ebene in unserem Land oder Bistum beschränken. Das ist Anstrengung und Chance zugleich: Die Chance eines nachhaltigen Weges der Erneuerung, der für möglichst viele wieder Ermutigung zu Vertrauen und Glauben sein kann. Die Chance aber auch, mutig die drängenden Fragen unserer Gemeinden zur Sprache zu bringen, gemeinsam um Antworten zu ringen und
neue Schritte zu wagen.
Papst Franziskus bestärkt uns dabei, auf dem ‚synodalen Weg‘, den wir in unserer Kirche gehen wollen, voranzuschreiten, um das „Hinhören zu lernen“ und den immer neuen Horizont zu erkennen, den der Heilige Geist uns schenken will. Er ermahnt uns zu Prozessen, „die uns als Volk Gottes aufbauen, statt nach unmittelbaren Ergebnissen mit voreiligen und medialen Folgen zu suchen, die flüchtig sind wegen mangelnder Vertiefung und Reifung“.
Er fordert uns auf zu einer „pastoralen Bekehrung“, die nicht das Alte „reorganisieren“ will oder spannungsfreie Ruhe sucht, sondern der Evangelisierung dient, die die eigentliche und wesentliche Sendung der Kirche ist. Das Hauptaugenmerk dieser Evangelisierung, in der die Kirche aus sich herausgeht und nicht immer bei sich selbst bleibt, ist die Mitteilung der Freude des Evangeliums an die Menschen. Insbesondere an jene, „die an den Schwellen unserer Kirchentüren, auf den
Stra ßen, in den Gefängnissen, in den Krankenhäusern, auf den Plätzen und in den Städten zu finden sind, dort, wo die neuen Geschichten und Paradigmen entstehen“.
Unzweideutig macht Papst Franziskus klar, dass Evangelisierung nur mit einem „sensus ecclesiae“, einem Leben und Fühlen mit der Kirche und in der Kirche geschehen kann, damit wir nicht den Weitblick der ganzen Kirche verlieren, der Kirche aus allen Völkern und durch alle Zeiten. Er warnt davor, aus dem „kirchlichen WIR“ hinauszugehen und „das Volk Gottes auf eine erleuchtete Gruppe zu reduzieren“. Er beschwört geradezu die Einheit des ganzen Leibes der Kirche, „um sich nicht in Fragen zu verbeißen, die begrenzte Sondersituationen betreffen“.
Gott lässt uns in diese Stunde der Geschichte kommen, „nicht um uns zu beschämen und zu lähmen“, sondern „um unser Herz herauszufordern“, zu entzünden zu Visionen und prophetischen Träumen. „Geben wir uns nicht geschlagen, was auch immer geschehen mag. Nichts soll stärker sein als sein Leben, das uns vorantreibt.“ – so endet das Schreiben des Papstes verbunden mit der Bitte um unser Gebet für ihn. Der Brief des Papstes öffnet uns den Horizont für den ‚synodalen Weg‘ und fordert uns zu freimütigem Dialog heraus!
Osnabrück, den 29. Juni 2019
Katharina Abeln, Vorsitzende des Katholikenrats im Bistum Osnabrück
+Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück

Neue MitarbeiterInnen im Dekanat

Im Dekanat gibt es wieder einige Veränderungen im Personalbereich. Seit April bereits ist Diakon Jürgen Scholz in der PG Overledinger Land tätig. Zum 1. Juni ist mit Katharina Westphal die vakante Stelle in der Tourismuspastoral neu besetzt worden. In Emden gab es gleich zwei Zugänge zum 1. August: Gabi Escher schied aus der Arbeit in der Gemeinde aus. Sie bleibt Krankenhausseelsorgerin in Emden und übernimmt noch Aufgaben im Krankenhaus Weener. Cornelia Dicke begann als pastorale Mitarbeiterin in Christkönig ihre Arbeit, ebenso wie PA Daniel Hagedorn, der in die 3-jährige Assistenzzeit einstieg,

Kirchliche Datenschützer erleichtern Umgang mit Fotos von Minderjährigen

Die Diözesandatenschutzbeauftragten verwerfen ihre bisherige Rechtsauffassung beim Umgang mit Bildern von Minderjährigen: Eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten genügt nun – unter Umständen braucht es nicht einmal die.
Der datenschutzkonforme Umgang mit Fotos, die Kinder und Jugendliche zeigen, ist künftig deutlich einfacher geregelt. Die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten hat in einem am Montag veröffentlichten Beschluss ihre bisherige Rechtsauffassung revidiert: Die Datenschützer sehen es nun als zulässig an, für die Veröffentlichung von Fotos eine pauschale Einwilligung der Sorgeberechtigten einzuholen, etwa für ein ganzes Schul- oder Kindergartenjahr oder bestimmte Veranstaltungen wie Sommerlager. Die Einwilligung kann bereits bei der Anmeldung oder am ersten Schul- oder Kitatag eingeholt werden. Damit ändert die Konferenz ihre bisherige Position, gemäß der eine Freigabe jedes einzelnen Bildes durch die Sorgeberechtigten nötig war. Wörtlich heißt es in dem neuen Beschluss: "Das Erfordernis, dass das konkrete Bild im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Einwilligungserklärung vorliegen soll, entfällt."
Quellbild anzeigenUnter Umständen kann auf Einwilligungen ganz verzichtet werden. Neben der Einwilligung sieht die Konferenz für die Erhebung (Fotografieren) und die Veröffentlichung nun auch eine Interessensabwägung als mögliche Rechtsgrundlage an. Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen auch auf eine explizite Einwilligung der Sorgeberechtigten verzichtet werden. Auf der Grundlage einer Interessensabwägung zwischen Einrichtung und Abgebildeten können damit Bilder erhoben und veröffentlicht werden, ohne dass eine Einwilligung eingeholt werden muss. Als Kriterien dafür nennt der Beschluss den Paragraph 23 des Kunsturhebergesetzes. Darin sind verschiedene Ausnahmen von der Erfordernis einer Einwilligung genannt wie etwa "Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen", Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte und Bilder, auf denen die abgebildete Person nur als "Beiwerk" neben dem eigentlichen Motiv erscheint. Bereits im Juli 2018 hatte die Konferenz darauf hingewiesen, dass diese Rechtsgrundlage unter bestimmten Umständen anwendbar sei.
Mit dem Beschluss, der bereits am 4. April verabschiedet und erst jetzt veröffentlicht wurde, hebt die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten erstmals eine vorher getroffene Aussage explizit auf. Beschlüsse der Konferenz, der die fünf Diözesandatenschutzbeauftragten Deutschlands angehören, haben keine Gesetzeskraft; sie dokumentieren die Rechtsauffassung der kirchlichen Aufsichtsbehörden, die sie bei ihrer Arbeit anwenden. Gegen konkrete Entscheidungen der Diözesandatenschutzbeauftragten kann auf dem Rechtsweg vorgegangen werden. Dazu wurden eigens kirchliche Datenschutzgerichte eingerichtet.
Seit dem 24. Mai 2018 gilt in der katholischen Kirche in Deutschland das Gesetz über den kirchlichen Datenschutz, das weitgehend den staatlichen Regelungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung entspricht. Um die Praktikabilität des kirchlichen Datenschutzes hat sich seither eine Debatte in der Kirche entsponnen. Verbände wie die Gesellschaft katholischer Publizisten und Experten aus Öffentlichkeitsarbeit und Pastoral kritisierten einzelne Regelungen deutlich. Fälle wie der einer Kita, in deren Publikationen Fotos von Kindern geschwärzt wurden, gingen durch die Presse. Zuletzt hatte der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) Anfang Mai eine Stellungnahme verabschiedet, in der unter anderem eine Überprüfung der Regeln für den Umgang mit Einverständniserklärungen bei Fotos von Minderjährigen gefordert wurde. (fxn)

Handeln

Im Augenblick wird die Fragehttps://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ83mfjwP1KKiC3wtf-e5WS8UP__WK8T8-Zgo8P0NL-HuHWt_nw
nach der Hoffnung an vielen Stellen gestellt.
Sie irritiert mich,
denn sie wird oft lamentierend                                  
und vor allem Handeln gestellt.                            
Erst will man in der Aussicht versichert sein,
dass alles gut geht,
allenfalls will man dann handeln
und seinen Teil zum guten Ausgang beitragen.    
Vielleicht sollten wir die Frage
nach dem guten Ausgang vergessen,
denn sie ist nicht beantwortbar.
Es garantiert uns keiner,
dass das Leben auf der Erde
in absehbarer Zeit nicht kollabiert,
auch kein Regenbogen.
Hoffen heißt: handeln, als hoffte man.
Hoffen lernt man dadurch,
dass man handelt, als sei Rettung möglich.  

                                                     Fulbert Steffensky in Pax-Post 1-2019

 

Gott geht uns voraus

Gott geht uns voraus
lockt uns
ins neue Leben,
lacht uns entgegen,
wenn
Mutlosigkeit
ihre Schatten
wirft.
Wir werden
Neuland
entdecken,
Wegzeichen,
Himmel
hinter dem
Horizont.

www.anderezeiten.de, in: Pfarrbriefservice.deBild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Das Dekanatsbüro ist umgezogen

Die Kita in Aurich brauchte mehr Platz - und so wechselt ein Teil des Jugendbüros in den Raum, der bisher das Dekanatsbüro beherbergt.Wohin dann mit dem Dekanatsbüro? Da es keine weiteren Möglichkeiten gab, wurde folgende Lösung beschlossen: Das Dekanatsbüro zieht mit Schränken etc. in einen Raum im Gemeindehaus in Esens. In Aurich, im Caritas-Haus, wird es in einem Raum, der von mehreren Mitarbeiterinnen benutzt wird, eine Docking Station geben, um auch dort arbeiten zu können. Mindestens an einem Tag der Woche werde ich dann in Aurich anzutreffen sein, ansonsten aber auch auf dem Weg in andere Orte sicher immer wieder dort auch auftauchen. Das Ganze hat für mich zwei Seiten: eine bedauerliche, da die echt gute Bürogemeinschaft oben im Jugendbüro zu Ende geht - damit auch der Kaffee, den Hildegard Breucksch so einfach vorbeibringt, wenn sie vor Ort ist, die kollegialen Gespräche zwischendurch, die Hilfestellungen bei Problemen oder das Austauschen von Materialien....Andererseits entfällt die tägliche Anfahrt nach Aurich, die gerade morgens immer viel Zeit kostet.
Gut -alles hat einen Anfang- oft mit einem Zauber- aber alles hat auch ein Ende. Danke für die guten Jahre oben im Jugendbüro! Jetzt geht es wieder mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle - aber Aurich ist fest eingeplant. Der Kontakt wird dünner, aber er reißt nicht. Die KJO machte den Umzug. Danke!!! Die E-mail-Adresse ist die gleiche geblieben, eine neue Festnetznummer gibt es:  04971-912436. EIne Handy-Nummer folgt.

 

Glauben

Manchmal stößt man ja auf Sätze, auf Spruchweisheiten, die bestechend sind, einladen zum Lachen oder zur Zustimmung, die die Stirne runzeln lassen oder aufregen....

Nachfolgend eine solche kleine Weisheit von Albert Schweitzer:

"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

Wie wahr! Glauben und Glauben leben gehören eben doch untrennbar zusammen, oder wie andere es gesagt haben: Kampf und Kontemplation (Frère Roger), Politik und Mystik (Johann Baptist Metz).

We need to talk, God

Eine witzige Bank in einer Bushaltestelle- wo, ist nicht bekannt, aber im Hintergrund sind Palmen zu sehen. Vielleicht ist es Indien. In Deutschland wäre die Inschrift auf der Bank sicherlich ein Aufreger: "Religion darf sich im öffentlichen Raum nicht so breit machen" hieße es aus vielen Ecken. Provokation!"... Aber ist es das wirklich?

Wir müssen miteinander reden - das ist immer notwendig in menschlichen Beziehungen, aber daraus besteht ja auch Religion. Das Gespräch zwischen Gott und Menschen oder besser, die Ansprache Gottes und die Antwort des Menschen. Im Gespräch mit Gott langsam erkennen, was er meint mit seiner Schöpfung, mit dem Menschen.., erkennen, wo Segen drauf liegt und was an den Abgrund führt. Ja, es wäre gut, wenn es gerade jetzt, in der Ferienzeit das auch mal wieder ein Stündchen hätte und von uns aus gesagt würde: We need to talk, God.      
                                                                                    Bild: Simone El in www.pfarrbriefservice.de

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